Den entscheidenden Schritt, um München auf der Landkarte der Wissenschaften zu verorten, tat König Ludwig I. 1826: In diesem Jahr holte er die Ludwig-Maximilian-Universität aus Landshut in die Hauptstadt. Die allgemeine Wissens- und Wirtschaftsexpansion sowie der wachsende Bedarf Bayerns an Akademikern veranlasste ebenso die folgenden Wittelsbacher, Wissenschaft und Forschung staatlich zu fördern. Dazu gehörte 1852 die Gründung der Stiftung Maximilianeum zur Förderung hochbegabter Abiturienten. Im Lauf des 19. Jahrhunderts machte München zusehends als Forschungsstandort von sich reden, etwa für Optik, Chemie oder Gesundheit – ein Sammelbecken nicht nur für Gelehrte, sondern auch für Tüftler und Erfinder. Viele Ergebnisse ihrer teils genial umgesetzten Ideen und Geistesblitze sind heute im 1903 von Oskar von Miller gegründeten Deutschen Museum für Naturwissenschaften und Technik ausgestellt.





