Italienische Baumeister schufen den prachtvollen Renaissancesaal mit freskengeschmückter Kassettendecke und einen eleganten Arkadenhof. Zudem machte der Herzog Landshut zu einem Zentrum humanistischer Gelehrsamkeit.
Dem kunstsinnigen Herzog widmet die Bayerische Schlösserverwaltung jetzt eine schöne Ausstellung, die vor allem von ihrem Veranstaltungsort profitieren kann: der Stadtresidenz selbst (Altstadt 79). Das Motto Ludwigs, „Ewig blühe Bayerns Land“ gibt auch der Schau ihren Titel, die rund 200 internationale Leihgaben in 25 erstmals vollständig begehbaren Sälen der Residenz präsentiert. Viele Kunstwerke, die einst für den Landshuter Hof geschaffen wurden – Gemälde, Skulpturen, Buchdrucke oder Medaillen – sind vom 28. Mai bis zum 27. September dort zu bewundern.
Im Verlag Schnell & Steiner ist der reich bebilderte Katalog zu der Ausstellung erschienen. Einleitende Aufsätze befassen sich mit dem Herzogtum Bayern unter Wilhelm IV. und Ludwig IX., dem Renaissancehof Ludwigs X. und natürlich dem Bau der Landshuter Stadtresidenz, die zudem in zahlreichen hervorragenden Fotografien vorgestellt wird. Im zweiten Teil des Bandes sind die Exponate der Ausstellung abgebildet und ausführlich beschrieben.





