Beide Männer hatte einst die Gier nach Gold und Reichtümern in die Neue Welt geführt. Mit nur wenigen hundert Männern, so heißt es, gelang Pizarro 1532 im Handstreich die Gefangennahme des Inkaherrschers Atahualpa, den der Konquistador trotz Erhalts eines geradezu sagen‧haften Lösegeldes hinrichten ließ, und die Zerschlagung des Inka-Reichs. Pizarro verdankte seinen Erfolg aber nicht nur seiner skrupellosen Entschlossenheit, sondern vor allem indianischen Völkern, die unter dem Joch der Inka stöhnten und die Europäer zunächst unterstützten; zudem waren sie auch untereinander uneins. Die neuen Herrscher brachten das Christentum, Krankheiten und Zwangsarbeit, während die mannigfaltigen indigenen Sprachen und Kulturen zurückgedrängt wurden.





