Am 9. April 1866 verabschiedete der amerikanische Kongreß das erste Gesetz auf Bundesebene, das dagegen eine umfassende Gleichberechtigung sichern sollte. Jede Person, gleich welcher Hautfarbe, die in den Vereinigten Staaten geboren worden war, sollte die Bürgerrechte erhalten. Die einstigen Sklaven konnten nun Verträge abschließen, Eigentum besitzen und vor Gericht klagen. Das Wahlrecht wurde ihnen zu diesem Zeitpunkt noch verweigert. Zuvor hatte der Präsident Andrew Johnson sein Veto eingelegt. Es sei nicht die Aufgabe des Bundesstaats, individuelle Freiheiten zu gewährleisten und dadurch Kompetenzen der Einzelstaaten zu beschneiden. Dennoch wurde der „Civil Rights Act“ im 14. Zusatzartikel der Verfassung verankert.





