Schließlich verbot der Feldherr Toyotomi Hideyoshi, später Begründer der Shogun-Herrschaft, 1587 den christlichen Glauben. Es setzte eine Welle brutaler Christenverfolgungen ein, die sich auch gegen die ausländischen Missionare richtete. Am 5. Februar 1597 wurden 26 Christen, darunter jesuitische und franziskanische Missionare, in Nagasaki öffentlich gekreuzigt. Sie alle hatten abgelehnt, dem Christentum abzuschwören. Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts war das Christentum in Japan praktisch ausgerottet. 1862 wurden die Gekreuzigten heiliggesprochen und werden bis heute als Märtyrer verehrt.





