Doch sein Wunsch, nicht nur sein asketisches Leben weiterzuführen, sondern auch die Kirche zurück auf den Weg der Armut zu leiten, musste scheitern. In den politischen Wirren seiner Zeit, zwischen den Fronten der Kardinäle, abhängig von Karl II. von Anjou, war der unerfahrene, wenig gebildete „Engelspapst“ hoffnungslos überfordert. Coelestin dankte am 13. Dezember 1294 ab. Als Gründe nannte er Krankheit, Unwissenheit und den Wunsch, in sein früheres Leben als Einsiedler zurückzukehren. Kardinal Caetani wurde als Bonifaz VIII. Coelestins Nachfolger. Er hielt den Greis bis zu dessen Tod 1296 in Ehrenhaft. 1313 wurde Coelestin heiliggesprochen.





