Dantes „Göttliche Komödie“ wurde im 14. Jahrhundert in Oberitalien geschrieben. Von der „Göttlichen Komödie“ gibt es insgesamt 600 Handschiften. Der aus Frankfurt stammende und in Mailand lebende Kaufmann Heinrich Mylius schenkte der Stadtbibliothek seiner Heimatstadt 1834 das jetzt digitalisierte Exemplar.
Nach den Handschriften stehen 2.700 Inkunabeln, Druckwerke des 15. Jahrhunderts, in den Tresorräumen bereit, an denen ebenso großes Interesse besteht. Ein besonders gefragtes Objekt, die 42-zeilige Gutenberg-Bibel, wurde schon vorgezogen. Die Bibliothek besitzt seit 1802 ein vollständiges Exemplar der von Johannes Gutenberg gedruckten Bibel, die aus dem Besitz des Frankfurter Leonhardstifts stammt.
„Bisher nahmen Wissenschaftler weite Reisen sogar über Kontinente in Kauf, um die Unikate einzusehen. Durch die Digitalisierung wird es nun von jedem Ort der Welt möglich, online in den Handschriften zu blättern – ohne die empfindlichen Originale zu strapazieren“, erläutert Dr. Bernhard Tönnies, Leiter der Handschriftenabteilung.





