Angesichts der wachsenden Zahl von Böhms Anhängern und des sozialkritischen Inhalts seiner Predigten wuchs die Sorge des Würzburger Bischofs vor einem Bauernaufstand. Am 13. Juli 1476 wurde Hans Böhm festgenommen, ins Würzburger Schloss verbracht und gefoltert. Obgleich der Prediger glaubhaft versicherte, keine großangelegte Verschwörung zu verfolgen, wurde über ihn das Todesurteil verhängt. Am 19. Juli 1476 wurde er auf dem Würzburger Schottenanger auf dem Scheiterhaufen verbrannt und seine Asche anschließend in den Main gestreut.





