Die Ausstellung im Zürcher Landesmuseum „Animali. Tiere und Fabelwesen von der Antike bis zur Neuzeit“ (Museumstrasse 2, Tel. +41 (0)44 2186511) spürt noch bis zum 14. Juli dem Bedeutungswandel der Tiersymbolik in ihrem historischen Kontext nach. Während manche dieser Tierwesen eher vermenschlicht wurden, stehen andere für das Fremde: die bedrohliche, ungebändigte Natur, das Wilde, die Sexualität. In den Mythen spiegelt sich so das höchst ambivalente Verhältnis des Menschen zum Tier, schwankend zwischen Zuneigung und Angst, Mitleid und Abscheu. In Zürich kann man Tapisserien aus dem Palazzo Pitti in Florenz, das Gemälde „Leda und der Schwan“ von Tintoretto aus Wien oder einen wertvollen Neptun-Pokal aus der eigenen Sammlung anschauen.





