Vier Kunstzentren, nämlich Toledo, Valencia, Sevilla und Madrid, zeigen die Variationsbreite spanischer Kunst und spiegeln zugleich den historischen Wandel eines Landes, das immer mehr an europäischer Bedeutung verlor. Eindrucksvoll ist, wie unmittelbar die naturalistisch-expressiven Gemälde und Skulpturen auch heute noch auf den Betrachter wirken können: Der heilige Franz von Assisi schmiegt sich fast in die Seitenwunde Christi, das hölzerne Gesicht Marias weint echt wirkende Tränen, und der zerschundene Leib Christi löst noch immer Erschrecken und Erbarmen aus.





