Dabei spielen die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen (SES), die seit dem 1. Januar 2010 zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gehören, eine bedeutende Rolle. Sie genießen einen weltweit hervorragenden Ruf, da sie über einen wertvollen und umfangreichen Bestand von historischen Objekten der Ainu Kultur verfügen.
Nicht weniger als 152 Objekte schicken die sächsischen Völkerkundemuseen für diese Ausstellung nach Japan. Neben Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen finden sich Web- und Jagdgeräte, verzierte Opferspatel sowie Haus- und Bootsmodelle unter den Leihgaben. Eines der herausragendsten Stücke ist ein Mantel aus Fischhaut aus der Sammlung des Dresdner Völkerkundemuseums. Ergänzt wird die Schau durch einige Exponate aus dem Besitz des Nationalmuseums für Ethnologie Osaka.
Es ist bereits die dritte Zusammenarbeit zwischen den SES und Japan. Der Kontakt besteht schon seit den frühen 1990er Jahren. Dieses Mal jedoch sind die SES die alleinigen Leihgeber und somit wird ganz speziell auf die umfangreiche und exklusive Sammlung Sachsens aufmerksam gemacht.
05.08.-25.09.2011 Sapporo Historisches Museum von Hokkaido
06.10.-06.12.2011 Nationalmuseum für Ethnologie Osaka
Veranstalter und Leihnehmer: The foundation for Research and Promotion of Ainu Culture, Sapporo – Japan





