Vier der insgesamt sieben „Welten“, die jeweils unterschiedliche thematische Schwerpunkte abdecken, wurden bereits eröffnet. Insgesamt sieben sollen es bis zum Frühjahr 2015 werden. Der Ausstellungsbereich „Das Fremde“ informiert dabei über China als Herkunftsland des Porzellans sowie seinen Aufstieg zum begehrten Sammelobjekt europäischer Fürsten. Im Bereich „Das Rätsel“ hingegen können die Versuche nachvollzogen werden, die Könige und Fürsten bzw. Wissenschaftler in deren Auftrag unternahmen, um die Formel zur Herstellung des kostbaren Guts zu finden. Der ersten Porzellanmanufaktur in Meißen und den thüringischen Fabriken ist der dritte Bereich „Das Kostbare“ gewidmet. Der abschließende vierte Teil der Ausstellung thematisiert unter dem Titel „Das Alltägliche“ die Bedeutung des Porzellans als Massenware und Industrieprodukt.
Insgesamt werden etwa 350 Exponate aus der hauseigenen Sammlung nebst Leihgaben aus dem Schlossmuseum Arnstadt und dem Angermuseum Erfurt zu sehen sein. Darunter wertvolle Objekte aus der frühen Zeit der Thüringer Porzellanherstellung. Ein Glanzstück der Ausstellung bilden Teile des Ming Porzellans, die aus dem 1558 gesunkenen Handelsschiff „Espardarte“ geborgen werden konnten.





