Mit den gotischen Kathedralen betraten die Baumeister des Mittelalters architektonisches Neuland. Die Gewölbe der Kirchen erreichten ungeahnte Höhen und die Wände schienen aus reinem Licht zu bestehen. Möglich waren diese Konstruktionen durch viel statisches Know-how.
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Nach einer gemeinschaftlichen Beratung mit unseren sehr ergebenen Brüdern“, schreibt Abt Suger in seiner Schrift „De consecratione“, „beschlossen wir, diese geheiligten Steine gleichsam wie Reliquien zu bewahren, und dass wir uns bemühen sollten, jene Kirche, die durch eine zwingende Notwendigkeit als Neues begonnen werden sollte, durch die Schönheit der Länge und Breite zu veredeln.“
Begibt man sich auf die Spuren der Neuerer in der mittelalterlichen Architektur, so wird der Weg unweigerlich zu ebenjenem Abt Suger (im Amt 1122 –1151) führen, der dem hochadligen Benediktinerkloster von Saint-Denis unweit von Paris vorstand. Bewusst setzte er in der Architektur „seiner“ Kirche das Neue ins Werk, um auf diese Weise die Tradition des Klosters, das seit Jahrhunderten als Grablege der französischen Könige diente, fortzuschreiben.
Sinnfällig wird dies am Chor, also dem Raum des gemeinsamen Stundengebets der Mönche, den er zwischen 1140 und 1144 im Osten an die karolingische, laut einer Legende von Christus selbst geweihte Kirche anbauen ließ. Nicht nur, dass die Errichtung des komplexen Bauteils unglaublich schnell vonstatten ging: Suger selbst berichtet von der knapp vierjährigen Bauzeit, und wir haben allen Grund, ihm zu glauben. Auch ist diese Architektur ein raffiniertes Spiel mit dem, was zur damaligen Zeit als alt und was als neu verstanden wurde.
Oben im Hauptgeschoss, wo sich die Mönche zum Gesang versammelten und im Sanktuarium das Allerheiligste stand, schlossen sich nach außen hin ein Umgang und Kapellen an, deren Zwischenwände fast ganz aufgelöst scheinen. Alles sollte im Sinn eines dauerhaften und fließenden Lichtes erleuchtet werden. Die Wände, Profile und Stützen wurden so filigran wie möglich gestaltet – was knapp 100 Jahre später zu statischen Problemen führte, die einen Austausch der Pfeiler erzwangen.
Alt und Neu stehen in einer bewusst gestalteten Beziehung
Unter dem lichtdurchfluteten Chor von Saint-Denis, dessen Fenster von Spitzbögen gerahmt werden und dessen Arkaden sowie Gewölberippen ebenfalls allesamt spitz zulaufen, liegt eine Krypta, die demgegenüber kaum altertümlicher daherkommen könnte. Dort steht alles im Zeichen derber Formen, von Rundbögen und Kreuzgratgewölben. Doch ist Sugers Lichtchor keineswegs einem älteren Bauteil aufgesetzt, denn auch diese so „romanisch“ anmutende Krypta ist Teil der Baukampagne von 1140.
Bewusst ruht das Neue auf den metaphorischen Schultern des Alten und zeichnet die Architektur der Abteikirche damit als eine der technischen und intellektuellen Meisterleistungen der mittelalterlichen Baukunst aus. Spitzbögen allein machen demnach noch keine Gotik. Aufgrund ihrer technischen Möglichkeiten, vor allem zur Überbrückung unterschiedlicher Weiten bei gleichbleibender Scheitelhöhe, wurden sie im 12. Jahrhundert zwar rasch zum unverzichtbaren Utensil des architektonischen Apparats. Doch eben aufgrund ihrer konstruktiven Vorteile und nicht, weil mit ihnen ein neuer Stil erfunden worden wäre.
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Die Fragen, mit denen sich die Baumeister seit dem 12. Jahrhundert nun vermehrt beschäftigten und deren Lösungen sie in gestaltete Form überführten, stellten die Lichthaltigkeit der Bauwerke ins Zentrum, die Verhältnisse von Wand und Fensteröffnung, die Entmaterialisierung der Raumhülle und die Verfeinerung der Einzelteile. Als Tendenzen sehen wir all dies bereits angelegt im Chor von Saint-Denis.
Von den Zentren im französischen Kronland rund um Paris, in der Picardie und in der Champagne sollten die neuen Ansätze rasch und nachhaltig in ganz Europa für Furore sorgen. Doch geschah dies nicht erst, als mit den Kathedralen in Chartres (Baubeginn 1194), Reims (1211) und Amiens (1220) die Architektur weitere Systematisierung erfahren hatte hinsichtlich der Grundrissbildungen, Wandaufrisse oder Pfeilergestaltung. Schon seit der Mitte des 12. Jahrhunderts finden sich besonders in der Baukunst entlang dem Rhein, gemeinhin als Spätromanik bezeichnet, Resonanzen jeweils aktueller Entwicklungen in Frankreich – freilich in anderem Verständnis eingesetzt.
Dabei ist zu überlegen, wie überhaupt Formen und Innovationen verbreitet wurden, wenn wir in dieser Phase des Mittelalters zunehmend überregionale Rezeptionen beobachten können. Selbstverständlich ist der Transport von Ideen immer an Menschen gebunden, die sie mit sich führen und weiterentwickeln.
Doch ist dabei nicht allein an wandernde Bauleute zu denken, sondern ebenso an die Netzwerke der Auftraggeber – Bischöfe, Ordensleute, Adlige – die entlang der dichten Verbindungen in den europäischen Kernlanden der französischen Territorien und dem Reich für einen regen Austausch von Gestaltungsideen sorgten. Auch Mönchsorden, allen voran die 1098 gegründeten Zisterzienser mit ihren jährlich im burgundischen Mutterkloster Cîteaux abgehaltenen Generalkapiteln, der Versammlung aller Klostervorsteher des Ordens, beschleunigten das Zusammenwachsen und die Verdichtung der Kommunikationswege. Dabei wurde auch über Architektur diskutiert.
Zeichnungen verschiedener gotischer Baustellen
Zudem wurden seit dem beginnenden 13. Jahrhundert zeichnerische Medien zur Formulierung und zum Austausch greifbar. Ein exzeptionelles Beispiel ist das sogenannte Bauhüttenbuch des Villard de Honnecourt (um 1200 – nach 1235). In zahlreichen Studien hielt der Zeichner die gotischen Baustellen seiner Zeit fest. Am detailliertesten setzte er sich in den 1220er Jahren mit der im Bau befindlichen Kathedrale in Reims auseinander, von der er bei zwei Besuchen präzise Ansichten und Schnitte von Profilen anfertigte.
Dabei zeichnete er auch eine der folgenreichsten Erfindungen auf, die der Reimser Baumeister Jean d’Orbais entwickelt hatte: das erste Maßwerk der Baugeschichte. Das „gemessene Werk“, also das mittels Zirkel und Lineal konstruierte, neuartige Fensterornament wurde von der Reimser Kathedralbaustelle in Windeseile von allen ambitionierten Bauprojekten in der näheren und ferneren Umgebung aufgegriffen.
Schon bald entdeckten Baumeister wie Thomas de Cormont in Amiens in den 1240er Jahren die Möglichkeiten, das Maßwerk auch abseits der Fensteröffnungen etwa als Blendformen an der Wand, freistehend im Raum oder zur Gestaltung der Außenarchitektur der Kirchen einzusetzen.
Für die großen Kathedralbauten wurden sogenannte Bauhütten eingerichtet, damit die Baustellen rund ums Jahr betrieben werden konnten. Bis dahin gingen die Handwerker am Ende der sommerlichen Bauperiode meist wieder ihrer eigenen Wege. Zugleich spitzten sich Trends zur Rationalisierung und Vorproduktion zu.
Beispielhaft lassen die Arbeiten an der Kathedrale von Amiens (1220 – 1264) die Vereinfachung und Standardisierung von Steinformaten und Vorlagen erkennen. So ließen sich die Bauten kostengünstiger sowie schneller errichten und zugleich größere Bauvolumina realisieren.
Innerhalb weniger Jahrzehnte wurden immer neue Höhenrekorde aufgestellt: In Chartres erreichte man eine Gewölbehöhe von 37 Metern, ebenso in Reims, in Amiens schließlich etwas über 42 Meter. Nochmals überragt wurden sie von der Kathedrale der picardischen Kleinstadt Beauvais, deren Gewölbe mehr als 48 Meter hoch aufragten, allerdings 1284, nur zwölf Jahre nach der Fertigstellung, wieder einstürzten. In Beauvais hielten die ins Riesenhafte gewachsenen Fensterflächen des Obergadens dem Winddruck nicht stand. Auch war das Strebesystem, das der Ableitung des Gewölbegewichts dient, zu schwach dimensioniert.
Aus den Erfahrungen des katastrophalen Einsturzes lernten die Baumeister: So wurden im Wiederaufbau der Kirche Zwischenstützen eingezogen und am Außenbau die Strebepfeiler vergrößert sowie kleinteiliger angelegt, um den auf das Gebäude treffenden Wind fortan zu brechen und zu verwirbeln. Von den Erkenntnissen in Beauvais profitierten weitere Bauvorhaben – nicht zuletzt die Architekten des Kölner Doms, der seit 1248 in Bau war. Dort zog man Gewölbe bis zu einer Höhe von 43,35 Metern hoch – sie stehen bis heute.
Nicht nur gestalterische Überlegungen – etwa zu Pfeilern, Profilen oder Maßwerkfiguren – wurden von den gotischen Bauhütten angestellt. In gleichem Maß bündelte sich hier technisches Wissen, bildeten sich Spezialisten fort, die als Baumeister eine graduelle Intellektualisierung des Bauens hin zum Entwerfen von Einzelteilen und dem Konzipieren von Räumen vorantrieben.
Doch zeigen die Lernprozesse, die etwa mit dem Einsturz in Beauvais einsetzten, dass Erkenntnisse aus der unmittelbaren Erfahrung gewonnen werden mussten. Dies galt gerade für die Expertise im Bereich der Baustatik, da ohne die Kenntnis der Kreiszahl π etwa Bogenläufe für das Strebewerk nicht theoretisch berechnet, nur praktisch abgetragen werden konnten. Eine solide handwerkliche Ausbildung blieb also bei aller Intellektualisierung unabdingbar. Dabei spielte auch der Austausch der Baustellen untereinander eine wichtige Rolle.
Einige Baumeister sind namentlich bekannt
Seit der Mitte des 13. Jahrhunderts lassen sich vermehrt Personen namentlich greifen, die an einem oder gar mehreren Projekten mitgewirkt haben. So dürfte sehr wahrscheinlich der zunächst in Amiens tätige Robert de Luzarches anschließend in Paris die königliche Kapelle für die Reliquien der Dornenkrone Christi, die Sainte-Chapelle (Weihe 1248), als Architekt verantwortet haben. Zeitgleich waren seine Kollegen Jean de Chelles und Pierre de Montreuil in unmittelbarer Nachbarschaft damit beschäftigt, die nördliche und die südliche Querhausfassade (1245/1258) der Kathedrale Notre-Dame aufs prachtvollste zu gestalten.
In Straßburg stand schließlich Erwin von Steinbach im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts dem Bau der Straßburger Münsterfassade (begonnen 1277) vor. Noch der junge Goethe geriet bei seinem Besuch im ausgehenden 18. Jahrhundert in Verzückung über den mittelalterlichen Baumeister. Der Dichter lässt dessen Geist das eigene Werk beschreiben: „Was staunst du? lispelt’ er mir entgegen. Alle diese Massen waren notwendig … Nur ihre willkürliche Größe hab’ ich zum stimmenden Verhältnis erhoben. … Aber ach, wenn ich durch die düstern, erhabnen Öffnungen hier zur Seite schwebe, die leer und vergebens da zu stehn scheinen! In ihre kühne schlanke Gestalt hab’ ich die geheimnisvollen Kräfte verborgen, die jene beiden Türme hoch in die Luft heben sollten.“
Für Goethe ist der Baumeister das künstlerische Genie, der ihn nicht nur zur Gotik bekehrte, sondern quasi im Alleingang die gewaltige Fassade geschaffen hatte. Doch aller Goethe’schen Verklärung zum Trotz lässt die Zunahme von Namensnennungen, überhaupt die Verdichtung der Überlieferung von Bauunterlagen, nicht allgemein darauf schließen, welche Aufgaben die Baumeister tatsächlich übernommen haben. Sie konnten sowohl organisatorisch in der Verwaltung des Bauvorhabens und der dafür notwendigen Einkünfte tätig gewesen sein als auch stärker selbst bildhauerisch Hand angelegt haben. Das Bauen blieb dabei immer eine kollektive Aufgabe.
Welche Einflüsse lassen sich beim Kölner Dom erkennen?
Weniger besungen als der Straßburger Erwin, doch ebenso bedeutsam sind die Baumeister, die seit 1248 in Köln die vermeintlich „perfekte“ gotische Kathedrale errichteten. Noch immer wird diskutiert, wo genau der erste Dombaumeister, Meister Gerhard (gest. 1258/59), seinen Kenntnisschatz aktueller architektonischer Entwicklungen in Frankreich erworben hatte. So könnte er direkt die Werkstätten in Amiens, in Beauvais und in Paris besucht oder im Austausch mit der Bauhütte der Kathedrale im lothringischen Metz gestanden haben, die in der Mitte des 13. Jahrhunderts eine wichtige Scharnierstelle bei der Vermittlung der französischen Innovationen ins Reich darstellte.
Wie auch immer: Der Kölner Dom in seiner unerhörten Modernität sollte mit dem Moment seiner Grundsteinlegung in der Stadt selbst, deren letzte „spätromanische“ Stiftskirche St. Kunibert erst 1247 ihre Schlussweihe erfahren hatte, und weit darüber hinaus den absoluten Bruch mit dem Hergebrachten darstellen.
Dabei ließ auch Meister Gerhard zunächst noch an der Versatztechnik der Quader erkennen, dass er und seine Werkleute sehr wohl aus Techniken schöpften, die zuvor an den Kölner Großbauten erprobt worden waren. Die handwerkliche Tradition wurde aber schon bald durch kontinuierliche Schulung an den französischen Bauten abgelöst, um so den größten Kirchenbau der Christenheit, so er denn im Mittelalter hätte vollendet werden können, ins Werk zu setzen.
Der Bau wuchs angesichts der gewaltigen zu erwartenden Dimensionen erstaunlich rasch in die Höhe. Die Beschleunigung ergab sich aus der Bereitstellung entsprechender finanzieller Mittel. Sie ermöglichten die Konzentration der Arbeitskräfte und das kontinuierliche Heranschaffen der erforderlichen Steine.
In ihrer Arbeit entwickelten die Dombaumeister fortwährend die Kenntnisse und Techniken weiter, die sie von den französischen Kollegen übernommen hatten, etwa was den Zuschnitt der Pfeiler zwischen Chorumgang und Binnenchor anbelangte, oder wie der Bauverlauf durch die Vereinheitlichung von Profilen zu rationalisieren sei.
Doch ging es dabei nicht ums Schnellbauen an sich, wichtiger war es, so schnell wie möglich die Kathedrale den höchstrangigen Klerikern des Kölner Erzbistums für die Benutzung zur Verfügung zu stellen. Deshalb wartete man nicht die endgültige Fertigstellung ab, sondern konnte bereits gegen 1265 das Untergeschoss mit dem Umgang und den angrenzenden Kapellen für den Gottesdienst nutzen.
Noch vor 1304 waren auch die Geschosse oberhalb des Umgangs so weit gediehen, dass man im Mittelschiff das eigentliche Gestühl für das Domkapitel einrichten konnte. Da man zu Recht mit einer langen Bauzeit für den westlich anschließenden Rest der Kirche rechnete, wurde dieser im Bereich des zukünftigen Querhauses mit einer Mauer abgetrennt. So konnte der neue Hochchor Anfang des 14. Jahrhunderts in Betrieb genommen werden und wurde schließlich 1322 und damit 74 Jahre nach seiner Grundsteinlegung feierlich geweiht.
Genaue Datierungen sind schwierig
Anschließend gingen die Arbeiten an der Kirche unvermindert weiter, wenngleich eine gewisse Verlangsamung eintrat. Entlang der Südseite baute man die Kathedrale in Richtung Westen. Auch entwickelte man Gedanken zur Gestaltung der gewaltig angelegten Westfassade. Wann der Plan, dessen Endfassung als „Riss F“ Berühmtheit erlangte, tatsächlich entworfen wurde, scheint in der kunsthistorischen Forschung immer weniger Konsens zu sein.
So haben Überlegungen, die die einzelnen Bestandteile der geplanten Fassade stilkritisch im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts sehen, ebenso berechtigte Argumente wie die Positionierung Anfang des 14. Jahrhunderts, als der Bauverlauf gewissermaßen erzwang, den Westabschluss zu definieren. Doch auch die ausgesprochen späte Datierung über historische Zusammenhänge, die in die Zeit um 1370 weisen, sind nicht gänzlich abwegig zu nennen.
Gerade dieses Nachdenken, das am Kölner Dom exemplarisch und in besonderer Breite vorgenommen wurde und wird, sorgt dafür, dass die Architekturgeschichte der Bauwerke und die an ihrer Errichtung beteiligten Menschen – Auftraggeber, Architekten, Bauleute, Gläubige – weiterhin lebendig bleiben.
Vielleicht sahen manche von ihnen schon beim Abstecken des Chores in der Mitte des 13. Jahrhunderts die Dimensionen vor sich, die die seit 1357 errichteten Türme im Westen der Kathedrale dereinst erreichen würden. Sie bilden eine Brücke bis ans Ende des Mittelalters, als nach 1500 die Arbeiten vorläufig einschliefen, und weit darüber hinaus.
Erst 1880 wurde der Dom in den Formen fertiggestellt, wie ihn sich die Baumeister vielleicht schon ganz am Beginn ihrer Tätigkeit vorgestellt hatten. Beispielhaft erhalten wir Einblick in das Funktionieren mittelalterlicher Architektur, in das Ringen um Modernität und Tradition, das ihre Erbauer ausfochten und in die prachtvolle Gestaltung der Handlungsräume des Gottesdienstes. Dort wo wir heute stehen und staunen, waren vor uns bereits Generationen von Menschen fasziniert, und auch in Zukunft wird die Meisterschaft der gotischen Kathedralen die Betrachter beeindrucken.
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