Am darauf folgenden Samstag, 20. Juni 2009, wird auf Schloss Weitra (etwa 150 km nord-westlich von Wien an der österreichisch-tschechischen Grenze gelegen) die Ausstellung „1979 – 1989. DAS JAHRZEHNT DER SOLIDARNOSC“ eröffnet und der Kurzfilm „Von der Solidarnosc zur Freiheit“ gezeigt. An der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Die Rolle der Kirche bei der Auflösung des Ostblocks“ beteiligen sich Vertreter aus Politik und Kultur. Abgerundet wird das Programm durch ein Konzert des „Altenburg Trios“, das unter anderem Stücke von Haydn und Dvorák spielen wird sowie durch ein Impuls-Referat zum Thema „Erinnerungen an die Tage der Solidarnosc“ von Dr. Erhard Busek, Vorsitzender des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa.
Ebenfalls auf Schloss Weitra wird am Sonntag, 21. Juni 2009, die Ausstellung „FREIHEIT UND DEMOKRATIE. UNGARN VOM FALL DES EISERNEN VORHANGS BIS ZUM SCHENGEN-BEITRITT“ eröffnet. Im Anschluss daran gibt das „Panenka Quartett“ ein Konzert mit Werken von Mozart und Matinu.
Die Veranstaltungen an drei Tagen in zwei Ländern werden von der Plattform Kultur Mitteleuropa in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut und dem Verein zur Dokumentation der Zeitgeschichte realisiert. Die Plattform Kultur Mitteleuropa ist eine regionale Partnerschaft der Länder Polen, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Slowenien und Österreich im Kulturbereich und wurde 2001 zur engeren Zusammenarbeit im Bereich der Auslandskultur gegründet. Durch die weltweite Kooperation von Kultureinrichtungen der Partnerländer besteht ein Netzwerk von rund 700 Ansprechstellen zur Realisierung von gemeinsamen Projekten zum Thema Mitteleuropa.





