Die Höhepunkte der Ausstellung unter den rund 200 Objekten sind die großen Steinskulpturen und Reliefs übernatürlicher Mensch-Tier-Mischwesen, die Chavín bisher noch nie verlassen haben sowie die drei vollständigen Prunkgräber-Inventare mit Goldschmuck des Kuntur-Wasi-Tempels. Außerdem sind kostbare und mystisch verzierte Ton- und Keramikgefäße und farbenprächtige großformatige Textilien zu sehen.
Die Ausstellungsarchitektur ist dem Tempel von Chavín nachempfunden. Mit Ton- und Filmimpressionen sollen die sinnlichen Erfahrungen der Besucher des Tempels vor Jahrtausenden in die Gegenwart übertragen werden. So wurde mit den im Tempel ausgegrabenen Meeresschnecken-Trompeten eine Klanginstallation erarbeitet, welche die Ausstellungsbesucher in die geheimnisvollen Sphären Chavíns entführt. Ein Animationsfilm und ein Dokumentarfilm machen die Architektur und den gesamten Naturraum des Tempels bildhaft und geben Einblicke in das archäologische Arbeiten rund um Chavín.
Bild auf der Startseite: Mörser aus Stein zur Zubereitung psychoaktiver Substanzen ca. 900–550 v. Chr. (Foto: University of Pennsylvania Museum of Archaeology and Anthropology, Philadelphia)





