Das spätmittelalterliche Venedig steht dabei für eine der italienischen Städte, in denen moderne Instrumente wie der Wechsel, doppelte Buchführung oder Kreditvergabe entstanden, Amsterdams „goldenes Zeitalter“ für die Ausprägung eines bürgerlichen Mittelstandes, der sich wegen seiner geschäftlichen Erfolge einen luxuriösen Konsum leisten konnte. Die Ausstellung verfolgt zudem den Aufstieg der Handelsgesellschaften wie der Vereinigten Ostindischen Companie (VOC), der Aktiengesellschaften und der Zentralbanken in der frühen Neuzeit. Und seit wann existierte eigentlich die heute so viel diskutierte Kreditaufnahme der öffentlichen Hand? Der Ausstellungskatalog erscheint im Verlag Kein & Aber, Zürich.





