Sein Nachlass besteht aus Tagebüchern, Briefen und Notizen. Neben privaten Aufzeichnungen, Fotos und Materialien zu den wissenschaftlichen Arbeiten des Juristen und Universitätsprofessors, befinden sich in der Hinterlassenschaft auch umfangreiche Korrespondenzen mit bedeutenden Persönlichkeiten des literarischen und öffentlichen Lebens – darunter Briefwechsel mit den österreichischen Schriftstellern Hugo von Hofmannsthal und Hermann Bahr, oder mit Karl Renner, dem ersten österreichischen Staatskanzler nach dem Ersten Weltkrieg.
In seinen Tagebüchern berichtet der österreichische Politiker und Gelehrte tagesaktuell über die turbulenten Jahre in Österreich von 1908 bis 1918. Seine Aufzeichnungen geben somit einen Einblick in das politische und gesellschaftliche Geschehen des habsburgischen Vielvölkerstaates in der letzten Dekade vor dem Ende der Monarchie. Unter dem Titel „Schicksalsjahre Österreichs“ sind die politischen Tagebücher Josef Redlichs 2011 in einer Neuauflage im Wiener Böhlau Verlag erschienen.





