Der Archäologe Martin Luik geht den Geschehnissen um die römische Eroberung nach und zeigt, wie das Fehlen natürlicher Grenzen, die massive Gegenwehr einheimischer Stämme, aber auch die Profi?lierungssucht römischer Generäle schließlich nur noch die vollständige Okkupation der Pyrenäenhalbinsel sinnvoll erscheinen ließ. Im Zuge dieser Entwicklung kam es erstmals zur Aufstellung eines ständigen römischen Provinzialheeres, was im weiteren Verlauf folgenschwere Auswirkungen auf die römische Innenpolitik hatte. Der reichbebilderte Band bietet eine Gesamtschau, die vor allem die neuesten archäologischen Erkenntnisse vermittelt.
Rezension: Talkenberger, Heike





