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Der selbsternannte „Vater der Armen“
Brasiliens Präsident Getúlio Vargas war ein raffinierter Taktiker der Macht. Von 1930 bis 1954 bestimmte der Jurist aus dem Bundesstaat Rio Grande do Sul maßgeblich den Kurs des Landes: als Anführer der „Revolution von 1930“, als zweimal gewählter Präsident, als Diktator. Zu einer zentralen Stütze seiner Herrschaft…
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Palácio do Catete in Rio de Janeiro, 24. August 1954: Der brasilianische Präsident Getúlio Dornelles Vargas trug noch seinen gestreiften Pyjama. Um acht Uhr morgens setzte er den Lauf seines Colt-Revolvers, Kaliber 32, auf seine Brust und drückte ab. Mit diesem Schuss ins Herz endete die Karriere eines Mannes, der Brasilien seit 1930 – mit einer Unterbrechung in den Jahren 1945 bis 1950 – seinen Stempel aufgedrückt hatte.
In auswegloser Lage wählte der machtgewohnte Politiker an diesem Morgen den Selbstmord. Kurz zuvor hatte ihn das Militär ultimativ zum Rücktritt aufgefordert. Aber der selbsternannte „Vater der Armen“ trat nicht kampflos ab. Das „Brief-Testament“, das er hinterließ, ist eine emotionale und zugleich wohl kalkulierte Abrechnung mit seinen Gegnern – und eine letzte Botschaft an seine Anhängerschaft.
An das brasilianische Volk: „Ich scheide aus dem Leben, um in die Geschichte einzugehen“
In schicksalsschweren Sätzen verdammt Vargas seine politischen Kontrahenten als hinterhältige Drahtzieher, die mit allen Mitteln seinen Versuch, „das Volk zu verteidigen, das nun schutzlos zurückbleibt“, hintertrieben hätten. „Ich habe gegen die Ausplünderung Brasiliens gekämpft. Ich habe gegen die Ausplünderung des Volkes gekämpft … Ich habe euch mein Leben gewidmet. Nun biete ich euch meinen Tod an. Ich bedaure nichts. Gelassen mache ich den ersten Schritt auf dem Weg in die Ewigkeit, und ich scheide aus dem Leben, um in die Geschichte einzugehen.“
Das saß. Und es hatte Folgen. „Sie haben Getúlio umgebracht!“ Nach Bekanntwerden der Todesnachricht zogen Zehntausende Menschen skandierend durch die Straßen großer Städte. Sie zählten meist zu den ärmeren Bevölkerungsschichten, die Vargas mit seiner Politik für sich mobilisiert hatte. In Rio griff eine aufgebrachte Menge den Sitz der „Tribuna da Imprensa“ an, der Zeitung des schärfsten Vargas-Kritikers unter den profilierten Journalisten des Landes, Carlos Lacerda. Auch gingen die Zeitungsbündel des konservativen Organs „O Globo“, das in scharfer Opposition zu Vargas stand, noch vor der Auslieferung in Flammen auf. Und als der Sarg des toten Präsidenten am 25. August vom Regierungspalast zum Flughafen Santos Dumont gebracht wurde (Vargas wurde in seiner Heimatstadt São Borja in Rio Grande do Sul beerdigt), bildeten rund 150 000 Menschen den Trauerzug.
Wie war es dem „Gaúcho“, so nennen sich die Bewohner von Rio Grande do Sul selbst, gelungen, gerade unter den nichtprivilegierten Brasilianern eine treue Anhängerschaft zu gewinnen? Und wie hatte er sich insgesamt rund 20 Jahre an der Macht halten können? Vargas entstammte einer wohlhabenden Viehzüchterfamilie aus dem Grenzland zu Paraguay und Argentinien. 1883 geboren, besuchte er zunächst einige Semester die Militärakademie in Porto Alegre, bevor er ein Jurastudium aufnahm und dieses 1907 abschloss. Schon als Student engagierte er sich politisch, begann danach eine Karriere auf bundesstaatlicher Ebene. 1926 schaffte Vargas den Sprung in die große Politik, als er unter Präsident Washington Luís das Amt des Finanzministers übernahm. Aber erst der Bruch des eingeübten politischen Systems der 1889 ausgerufenen Republik verhalf ihm zum Präsidentenamt.
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Die Weltwirtschaftskrise 1929 traf das Agrarland Brasilien hart, die Exporte gingen um die Hälfte zurück. Auch viele Industriearbeiter in den Metropolen Rio de Janeiro und São Paulo wurden arbeitslos. Bis dahin hatte in Brasilien die Machtformel „Kaffee mit Milch“ („café com leite“) gelautet – der Präsident wurde im Wechsel aus dem Kreis der reichen Großgrundbesitzer der Bundesstaaten São Paulo (Kaffeeanbau) und Minas Gerais (Viehzucht) gestellt. Im Jahr der akuten Krise brach der amtierende Präsident aus São Paulo, Washington Luís, die traditionelle Vereinbarung, indem er seinen Schützling Júlio Prestes, den amtierenden Gouverneur von São Paulo, zum Nachfolgekandidaten ausrief, statt Minas Gerais den Vortritt zu lassen.
Daraufhin lösten sich die Bundesstaaten Minas Gerais, Rio Grande do Sul und Paraíba aus dem Absprachenverbund und machten Getúlio Vargas, zu dieser Zeit Gouverneur von Rio Grande do Sul, zu ihrem Kandidaten. Zwar unterlag Vargas beim Urnengang am 1. März 1930 dem Paulistaner, aber er und seine Unterstützer, das Zweckbündnis der sogenannten Aliança Liberal, gaben den Kampf nicht auf. Mit der „Revolution von 1930“, einer Aufstandswelle, die am 3. Oktober 1930 in Rio Grande do Sul ihren Anfang nahm und schrittweise die anderen Bundesstaaten ergriff, sicherte sich Getúlio Vargas dennoch die Macht. Entscheidend für den Sieg der Opposition war am Ende die aktive Unterstützung des Umsturzversuchs durch eine neue Generation junger Offiziere, die „tenentes“ („Leutnante“).
Die „tenentes“ waren nach der Philosophie des Franzosen Auguste Comte geschult. Diese legt nahe, sich dem Positiven, dem Nützlichen zu widmen und nicht dem Spekulativen. Die jungen Offiziere, die teils bald in höchste Ränge aufstiegen, wollten ordnend Politik gestalten, im Zweifelsfall auch mit Gewalt – die verkrustete und keine Mitsprache zulassende Herrschaft der alten Eliten war ihnen ein Dorn im Auge. Seit 1930 halfen sie unter anderem als von Vargas anstelle der bisherigen Gouverneure ernannte „Interventoren“, in wichtigen Bundesstaaten die Belange der Bundesregierung durchzusetzen: der Beginn einer Tradition der Militarisierung der Politik, an deren langfristigen Folgen das Land bis heute krankt. Getúlio Vargas profitierte in wechselnden Koalitionen über viele Jahre von den „tenentes“ und vom Militär insgesamt, ebenso wie er in der Endphase seines Regimes Opfer des Eingriffs der immer selbstbewusster agierenden Streitkräfte werden sollte.
Bis 1932 führte Vargas das Land autoritär; nach einer Erhebung im Bundesstaat São Paulo („konstitutionalistische Revolution“, 1932) die sich gegen die zentral gesteuerte Gängelei richtete, ließ Vargas eine neue demokratische Verfassung erarbeiten und wurde 1934 regulär zum Präsidenten gewählt. 1935 führte der schnell unterdrückte Aufstandsversuch der „Aliança Nacional Libertadora“ (ANL), einer dem linksliberalen Spektrum zuzuordnenden Sammlungsbewegung, zum Machtzuwachs für Vargas, der auf der Basis des nun verhängten Ausnahmezustands durchgreifen konnte.
Staatlich geförderte Entwicklung und das Konzept der „brasilidade“
Die Politik von Vargas orientierte sich seit 1930 vor allem an drei miteinander verschränkten Zielen: Aus seiner Sicht galt es, die einseitige Ausrichtung der Wirtschaft auf den Export von Produkten wie Kaffee und Zucker zu verringern und zugleich die Industrie auszubauen, um unabhängiger vom Ausland – vor allem von Europa und den USA – zu werden. Zusammenhalt und Selbstbewusstsein der Brasilianer sollten darüber hinaus gefördert werden: Eine Vielzahl kultureller Initiativen, vom Staat propagiert, zielte darauf ab, eine landeseigene Identität, ein Gefühl der „brasilidade“, zu erzeugen. Dazu zählte zum Beispiel die Popularisierung des afrobrasilianischen Karnevals. Mit seiner nationalistischen Kulturpolitik nahm Vargas teilweise die Strömungen seiner Zeit auf, für die Faschismus und Nationalsozialismus standen, allerdings unter den speziellen Gegebenheiten Brasiliens und seiner ethnisch vermischten Bevölkerung.
Vorangetrieben vom Staat gelang es bis Ende der 1930er Jahre, die Baumwollproduktion massiv auszubauen und damit die landwirtschaftliche Produktpalette zu diversifizieren; zu dieser Zeit erbrachte die Baumwolle bereits rund 19 Prozent der Exporteinnahmen. Auch die Industrieproduktion wuchs mithilfe staatlicher Kredite – zwischen 1929 und 1939 wurde die Textilproduktion um fast 150 Prozent gesteigert, und die Metallproduktion verdreifachte sich. Größtes Projekt der Industrialisierungspolitik war die 1941 gegründete CSN, die Nationale Stahlgesellschaft, die in der am Reißbrett geplanten Stadt Volta Redonda (Bundesstaat Rio de Janeiro) angesiedelt wurde.
Die industrielle Oberschicht, die Mitglieder der vor allem in der Verwaltung tätigen bürgerlichen Mittelschicht und das Militär unterstützten Vargas. Und an seiner Seite stand eine Handvoll Vertrauter, die ihn während seiner gesamten Karriere begleiteten: Sein Studienfreund Osvaldo Aranha wurde 1934 Botschafter in Washington, bevor er 1937 das Außenministerium übernahm; Pedro Aurélio Góis Monteiro, später Generalstabschef und Kriegsminister, hatte sich bereits in der „Revolution von 1930“ auf die Seite der Aufständischen geschlagen; der Jurist Francisco Campos, der Sympathien für den Nationalsozialismus hegte, entwarf die Verfassung des diktatorischen „Estado Novo“; der deutschstämmige Filinto Müller leitete die politische Polizei in der Hauptstadt – nach Brasilien entsandte Gestapo-Spezialisten unterrichteten ihre dortigen Kollegen in der Kunst des Folterns.
Der Präsident setzte politisch insbesondere auf eine bis dahin weitgehend vernachlässigte Klientel: die Arbeiterschaft. Zwar waren im Jahr 1940 von den etwa 41 Millionen Brasilianern nur etwa 1,4 Millionen in den rund 70 000 Industriebetrieben des Landes beschäftigt, dennoch richtete Vargas seine Politik stark auf die Arbeiterschaft aus. Unter seiner Regierung erhielten sie erstmals Rechte zuerkannt, bereits 1930 war ein Arbeitsministerium eingerichtet und ein Mindestlohn eingeführt worden. Diese „trabalhismo“ genannte Politik schlug sich auch in den Verfassungen von 1934 und 1937 nieder. Letztere schrieb unter anderem den Acht-Stunden-Tag, Jahresurlaub, Krankengeld, Rente und ein Verbot der Nachtarbeit für Frauen fest. Die ebenfalls zugelassenen Gewerkschaften wurden allerdings staatlich gelenkt.
Putsch von 1937: wie Vargas die Integralisten ausschaltete
Der Putsch von 1937 war das politische Meisterstück des „Gaúchos“. In der Zeit davor hatte er sich scheinbar den Integralisten angenähert. Die Ação Integralista Brasileira (AIB) unter „Nationalchef“ Plínio Salgado, einem gelernten Journalisten, vertrat ein Programm, das sich gemäß ihrem Motto vereinfacht mit „Gott, Vaterland, Familie“ zusammenfassen lässt. Die AIB war die einzige landesweit organisierte Partei, die über Zehntausende hochmotivierte Mitglieder verfügte. Salgados Ideologie war beeinflusst vom italienischen Faschismus, und seine paramilitärisch auftretenden „Grünhemden“ gemahnten auch an nationalsozialistische Verbände.
Vom aggressiven Rassismus der NSDAP trennte die AIB allerdings die Vorstellung, in Brasilien wachse eine „harmonische Rasse“ heran. Im Zentrum stand das Idealbild des „cabóclo“: ein einfacher Pflanzer des Hinterlands, unter anderem mit indigenen Wurzeln, der mit seiner Familie eine kleine Scholle bearbeitete. Das passte zu Vargas und seinem nationalistischen Konzept der „brasilidade“. Zudem deckten sich die autoritären Ordnungsvorstellungen des Präsidenten und sein Antikommunismus mit den Forderungen der AIB.
Anlass des Putsches wurde der sogenannte Cohen-Plan, ein von General Góis Monteiro präsentiertes Papier, das angeblich einen bevorstehenden kommunistischen Umsturz aufdeckte. Tatsächlich stammte es vom parteiinternen Geheimdienst der AIB und war als strategisches Planspiel gedacht. Vargas nutzte den Cohen-Plan, um am 10. November 1937 den Kongress aufzulösen und einen neuen Staat, den „Estado Novo“, ins Leben zu rufen. Die AIB wurde allerdings, ebenso wie alle anderen Parteien, verboten – Vargas hatte kein Interesse daran, die Macht mit jemandem zu teilen. Ein schlecht vorbereiteter Putschversuch der AIB im Mai 1938 wurde sofort niedergeschlagen.
Der nach dem Vorbild des ebenfalls autoritär geführten Portugal entworfene „Estado Novo“ sicherte die alles überragende Stellung des Präsidenten, der nach Gutdünken schalten und walten konnte. Dazu kam harte Repression: eine umfassende Zensur sowie die Verfolgung politischer Gegner durch Geheimpolizei und eine willfährige Justiz.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gab es weltweit einen Trend zur Demokratisierung, der sich auch auf Brasilien auswirkte. Unter dem Druck seines Umfelds, darunter der langjährige Kriegsminister General Eurico Caspar Dutra, überließ Vargas diesem das Feld. Dutra zählte zwar nicht zu den „tenentes“, hatte aber während der Erhebung von 1932 zugunsten von Vargas eingegriffen. Mit großer Mehrheit gewählt, gelang es Dutra jedoch nicht, das Land wirtschaftlich zu stabilisieren. Bei den Präsidentschaftswahlen 1950 kehrte Vargas noch einmal zurück, getragen von ökonomischer Unzufriedenheit und einer Welle der Unterstützung aus den unterprivilegierten Schichten.
Ein Demagoge, der die Massen für sich begeistert
Der nur etwa 1,60 Meter große und rundliche Vargas war kein Politiker zum Anfassen, das Bad in der Menge lag ihm fern. Allerdings konnte er seine Vision einer starken und für die einfachen Brasilianer eintretenden Bundesregierung rhetorisch wirksam vermitteln, bei staatlich organisierten Massenveranstaltungen ebenso wie über das Radio, das sein Regime zunehmend geschickt für seine Zwecke einsetzte. Während der Diktatur des „Estado Novo“ wurden die Hörerinnen und Hörer seit Januar 1938 täglich von 19 bis 20 Uhr mit der Propagandasendung „Hora do Brasil“ beglückt, die alle Sender ausstrahlen mussten.
Ein Arbeiter erklärte die Faszination, die der Politiker ausstrahlte, so: „Getúlio Vargas bedeutete alles für mich. Ich habe niemals zugelassen, dass jemand etwa Schlechtes über ihn sagte. Immer, wenn er im Radio sprach, war ich gefesselt …, auch wenn ich nicht alles verstand.“ Der Geschäftsmann Severino Fama, der sich selbst als Sozialist sah, erinnerte sich später an die Zeiten der Vargas-Diktatur: „Getúlio war intelligent und einfühlsam, aber auch ein Demagoge, der wusste, wie man die Massen manipuliert … Es gab keine Meinungsfreiheit, die Presse wurde durch das DIP [die Propagandabehörde] kontrolliert, und die Zeitungen druckten nur, was die Regierung wollte.“
Heute mag das monoton vorgetragene Pathos einer Rede des 1950 wiedergewählten Präsidenten eher irritieren. Aber wer sich das Video seines Auftritts am 1. Mai 1951 anschaut, erlebt einen sich väterlich gebenden Präsidenten, der im völlig überfüllten Stadion „Vasco da Gama“ in Rio de Janeiro bejubelt wird. „Trabalhadores do Brasil“ („Arbeiter von Brasilien“), hebt Vargas an. Er sei an die Spitze der Regierung zurückgekehrt, um die „absolut legitimen Interessen des Volkes“ zu vertreten. In seiner kurzen Rede fordert und verspricht er gegenseitige Solidarität. Zudem beschwört er die Errungenschaften einer „sozialen und wirtschaftlichen Demokratie“, in der „wir immer zusammenstehen werden – im Glück ebenso wie im Leiden“.
Attentat auf einen Journalisten – das letzte Kapitel
Aber die von Vargas beschworene Harmonie war trügerisch. Als rechtmäßig gewählter Staatschef erneut in den Präsidentenpalast eingezogen, knüpfte er an seine nationalistische Entwicklungsstrategie der früheren Jahre an. Seit 1952 förderte eine staatliche Entwicklungsbank Investitionen in Infrastruktur und Schwerindustrie, 1953 wurde die staatliche „Petrobras“ zur Ausbeutung der brasilianischen Ölvorkommen gegründet. Das Leben der von Vargas umworbenen Arbeiterschaft hatte sich allerdings trotz des von oben dekretierten „trabalhismo“ nicht wirklich verbessert: Der Mindestlohn wurde durch die Inflation aufgefressen.
Unter dem steten Druck von Demonstrationen ließ der Präsident am 1. Mai 1954 den Mindestlohn verdoppeln – was zu Protesten aus Industrie und Mittelschicht sowie scharfen Attacken der oppositionellen Presse führte. Im Militär reiften Umsturzpläne.
Am 4. August 1954 scheiterte ein Attentatsversuch auf den Journalisten Carlos Lacerda, der Vargas immer wieder massiv kritisiert hatte. Ein Begleiter Lacerdas, ein Major der Luftwaffe, wurde getötet. Kurz darauf wurde bekannt, dass Gregório Fortunato, der Sicherheitschef des Präsidenten, den Auftrag für das Attentat erteilt hatte. Vargas verlor nun jegliche politische Unterstützung, sogar Vizepräsident João Café Filho distanzierte sich von ihm. Und das Militär wollte ihn absetzen. Da griff der 71-Jährige zum Revolver.
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