Das Symbol für das Leben in der DDR ist und bleibt der Trabant, zu Deutsch „Begleiter“. Und tatsächlich begleitete das Automobil das Leben vieler DDR-Bürger wie ein treuer Gefährte: zuerst als Wunschtraum, für den man mit 18 Jahren die Neuwagenbestellung unterschrieben hatte, dann als (meist gebrauchter) fahrbarer Untersatz für die tägliche Fahrt zur Arbeit, zur Kaufhalle oder in den Urlaub an die Ostsee. Für manchen wurde er darüber hinaus zum Hobby – freiwillig oder unfreiwillig (weil es immer etwas zu reparieren gab).
Das eigene Auto war auch im Sozialismus ein Synonym für Mobilität und ein Statussymbol. Der Wagen versprach ein wenig Freiheit in einem unfreien Land. …
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