Die Herausgeber des Briefwechsels zwischen Heinrich Heine und seinem Verleger Julius Campe, Gerhard Höhn und Christian Liedtke, präsentieren eine kommentierte Auswahl des jahrzehntelangen Briefwechsels (1826-1855) und zeichnen dabei das Bild einer persönlichen Beziehung mit ihrer permanenten Gratwanderung zwischen Geschäft und Freundschaft, materiellen und ideellen Interessen. Die Briefe vermitteln zudem das spannende Bild einer Epoche, die sowohl durch eine strenge Zensur, als auch durch einen aufkommenden Literaturmarkt, wachsende Konkurrenz zwischen den Autoren und neue Marktverhältnisse charakterisiert war.
Mehr zum Thema: Jost Hermand, Heinrich Heine. Kritisch. Solidarisch. Umstritten. Böhlau Verlag, Köln 2007, 250 Seiten, € 24,90
Rezension: Daus, Maryna





