Seit dem Beta-Launch sind Millionen von neuen Inhalten – Bücher, Archivalien, Bilder, Skulpturen, Filme, Noten und Tondokumente – hinzugekommen. „Nachdem wir im November 2012 mit einer Betaversion online gegangen sind, haben wir jetzt die Testphase abgeschlossen. Inzwischen sind bereits circa acht Millionen Datensätze von über 100 Einrichtungen online“, so Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Sprecher des Vorstands der Deutschen Digitalen Bibliothek.
Zu den Erweiterungen und neuen Funktionen zählen neben den allgemeinen Verbesserungen etwa bei der Suche, Navigation und der Integration sozialer Medien, vor allem der Ausbau der Vernetzung der Objekte in der DDB: Die semantischen Beziehungen zwischen einzelnen Objekten werden jetzt sichtbar. Nutzer können zwischen inhaltlich benachbarten Objekten navigieren, erhalten kontextualisiert weitere Suchtreffer und werden auf zusätzliche Informationen innerhalb und außerhalb der DDB verwiesen.
Nach entsprechender Registrierung kann über die neue Programmierschnittstelle (API) des DDB-Kernsystems jedermann auf die Daten und Funktionen zugreifen, die die DDB zur Verfügung stellt. Dies ermöglicht innovative Entwicklungen innerhalb und außerhalb des DDB-Kompetenznetzwerks und die Integration der Daten in andere Kontexte. Die DDB wird dadurch zu einer wichtigen Schaltstelle in der vernetzten digitalen Welt von Kultur und Wissenschaft.
Auch können sich Nutzer inzwischen mit einem eigenen Account am Portal anmelden und haben dann Zugriff auf einen personalisierten Bereich, in dem Favoritenlisten aus DDB-Objekten angelegt, annotiert und als persönliche Themenseiten veröffentlicht werden können. Persönliche Suchanfragen können gespeichert und geteilt werden.





