Da ist etwa ein Astrolabium von 1596, das für die hohe Qualität deutscher Metallhandwerker steht, da führt das um 1828 entstandene Gemälde „Fichtendickicht im Schnee” von Caspar David Friedrich in die deutsche Romantik und Waldseligkeit ein. Ernst Barlachs „Schwebender” aus dem Dom zu Güstrow wiederum ruft die Erinnerung an die vielen Toten des Ersten Weltkriegs wach, während der Schriftzug „Jedem das Seine” über dem Konzentrationslager Buchenwald, der von dem Bauhaus-Schüler und KZ-Häftling Franz Ehrlich stammt, direkt in die finstersten Abgründe der NS-Zeit weist.





