Bis zum Investiturstreit zeichneten diese sich durch eine unerschütterliche Kaisertreue aus, die auch regelmäßig belohnt wurde. Spektakulär war die „Löwenherz-Affäre“, die Gefangennahme des englischen Königs Richard Löwenherz durch Luipold V. nach dem Kreuzzug 1192. In seiner Erzählung weiß der Autor hier Fakten und Fiktionen voneinander zu trennen. Unbestritten aber ist, dass Leopold mit dem ihm zustehenden Teil des von England gezahlten riesigen Lösegeldes den Siedlungsraum Wiens erweiterte, eine Straße von Wien nach Süden bauen ließ und Wiener Neustadt (50 Kilometer von Wien entfernt) bauen ließ.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





