Rasch wuchs der Umfang an. Während die ersten Publikationen noch zwischen 24 und 36 Seiten besaßen, waren spätere Ausgaben in der Regel mehrere hundert Blatt stark. Überproportional stark stieg das Arbeitspensum für den Herausgeber. Während in den Anfangsjahren Texte von jüngeren und damals noch unbekannten Autoren wie Egon Friedell, Else Lasker-Schüler oder Otto Stoessl in der „Fackel“ erschienen, schrieb Kraus die Artikel seit 1912 selbst. Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs begann der Satiriker Kraus, sich kritisch mit dem Krieg auseinanderzusetzen. Die in der „Kriegs-Fackel“ veröffentlichten Szenen erschienen später in Buchform unter dem Titel „Die letzten Tage der Menschheit“. Mit Kraus’ Tod im Jahr 1936 endete auch die Ära des legendären „Kampfblattes“.





