Auf der Basis von Hunderten Interviews mit Zeitzeugen entwirft Figes das bedrückende Bild allgegenwärtigen Misstrauens, das die Szenerie von 1917 an bis über Stalins Tod hinaus beherrschte; die Furcht, jeder könnte ein Spitzel sein, vergiftete das Leben vieler. So zeigt Figes, wie der Stalinismus sich des Denkens und Fühlens der Menschen in der Sowjetunion bemächtigte. Unbedingt lesenswert!
Rezension: Talkenberger, Heike





