In seinem Buch „Die Gespielinnen des Königs. Frankreichs berühmteste Mätressen“ erzählt Klaus Möckel auf amüsante Weise die spannenden und beeindruckenden, von Neid und Intrigen geprägten Lebensgeschichten von zwölf der bekanntesten königlichen Mätressen Frankreichs.
Das Buch beginnt im 15. Jahrhundert, dem Zeitalter der Jeanne d’Arc, und befasst sich mit den Lebensläufen der Mätressen bis zur Französischen Revolution; es ist im Stil eines Romans und in einer leicht verständlichen Sprache geschrieben. Ersonnene Dialoge lockern die historischen Fakten auf und verleihen den Charakteren auf diese Weise Lebendigkeit. Die Länge der einzelnen Lebensgeschichten, deren Übergänge des Öfteren fließend sind, variiert, wobei der umfangreichste Beitrag der wohl berühmtesten aller französischen Mätressen gewidmet ist: Madame Pompadour.
Die Lebensläufe der Mätressen verbindet der Autor mit Informationen über die französische Geschichte im Allgemeinen, zumal die Schicksale der königlichen Geliebten eng mit den Kämpfen jener Jahrhunderte, den Religionskriegen und dem Niedergang des Ancien Régime, verbunden waren. Dieses Buch bietet spannende Lebensgeschichten von interessanten Frauen in Verbindung mit der französischen Geschichte und ist jedem zu empfehlen, der sich für das Leben am französischen Hof begeistern kann.
Rezension: Irina Fink





