Als 1630 eine Flotte mit gut 1000 puritanischen Siedlern unter der Führung von John Winthrop die Ostküste erreichte, erwies sich Salem als zu klein, um die große Gruppe von Neuankömmlingen aufzunehmen. Auch in Charlestown war ihnen kein Glück beschieden. An die 200 der Auswanderer waren schon wegen der katastrophalen hygienischen Bedingungen verstorben, als John Winthrop die Nachricht von William Blaxton erhielt, er könne sich mit seinen Leuten in Trimountaine niederlassen. Die Siedlung hatte genau das, woran es Salem und den anderen Städten mangelte: frisches Trinkwasser. Nicht wenige der neuen Einwohner kamen aus dem englischen Örtchen Boston in Lincolnshire. Am 17. September (nach altem Stil 7. September) wurde Trimountaine daher offiziell in Boston umbenannt und zur Hauptstadt der Kolonie Massachusetts Bay er-hoben. John Winthrop wurde auf Geheiß König Karls I. von England erster Gouverneur dieser Kolonie. Die Stadt prosperierte so schnell, daß bereits 1635 die erste öffentliche Schule und nur ein Jahr später das Harvard College gegründet wurden.





