Der polnische Historiker Wojciech Iwanczak klärt zunächst, warum Nürnberg eine so bedeutende Rolle einnehmen konnte, und charakterisiert die Stilisierung der Stadt als politisches und kulturelles Zentrum des Reichs, an der die Humanisten um Konrad Celtis und Willibald Pirckheimer regen Anteil hatten. Im Mittelpunkt des Buchs stehen dann berühmte Geographen wie Regiomontanus (eigentlich Johannes Müller aus Königsberg in Franken), Johannes Schöner oder Martin Behaim, der den ersten Globus schuf, aber auch das Wirken unbekannterer Persönlichkeiten wie das von Erhard Etzlaub oder von Nicolaus Claudianus.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





