Mit der Ausstellung wolle das Jüdische Museum jedoch nicht politisieren, sondern „ein tieferes Verständnis für die Bedeutung der rituellen Beschneidung von Jungen“ schaffen, so Cilly Kugelmann, Programmdirektorin des Berliner Museums.
In verschiedenen Räumen kann der Besucher anhand von Objekten, Statuen und audiovisueller Elemente Eindrücke aus der Geschichte der Beschneidung sammeln. Die rituelle Entfernung der Vorhaut am achten Lebenstag, die „Brit Mila“ (hebr. „Bund der Beschneidung“), gehört zur Identität eines jüdischen Mannes: Hineingeboren in den Stamm durch eine jüdische Mutter, gehört die „Brit Mila“ als irreversibles Symbol der Zugehörigkeit zum Judentum.
Die Ausstellung betrachtet auch die Ausführungspraxis im Islam und im Christentum. Sie kann noch bis zum 01. März 2015 besichtigt werden.





