Eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum, die in Kooperation mit der Deutschen Hochschule der Polizei erstellt wurde, widmet sich vom 1. April bis zum 31. Juli 2011 unter dem Titel „Ordnung und Vernichtung“ – Die Polizei im NS-Staat“ diesem Thema. Die Schau präsentiert in sieben Kapiteln über 500 Objekte, angefangen bei der Polizei der Weimarer Republik. Sie möchte den Tätern ein Gesicht geben, aber auch erkunden, welche mentalen und strukturellen Voraussetzungen es waren, die Gesetzeshüter zu Mittätern, ja Mördern werden ließen. Ein Augenmerk wird aber auch auf diejenigen gerichtet, die sich den Befehlen verweigerten. Schließlich wird der Weg der Polizisten nach 1945 beleuchtet; sicher ist, dass die meisten ihren Dienst fortsetzen konnten, ohne sich vor Gericht verantworten zu müssen.





