In Frankreich bildeten sich während der Besatzungszeit verschiedene Widerstandsgruppen. General Charles de Gaulle versuchte von seinem Exil in London aus, die „Résistance“ unter seiner Führung zu vereinen.
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Als der frisch gekürte französische Regierungschef Marschall Philippe Pétain am 17. Juni 1940 die Deutschen um einen Waffenstillstand bat und er seinen Landsleuten in seiner Radioansprache „mit schwerem Herzen“ das Ende der Kampfhandlungen verkündete, war die Stimmung in Frankreich am Tiefpunkt.
Ganz anders klang dagegen die Botschaft, die General de Gaulle am Tag darauf über die BBC verbreitete: Frankreich habe nur eine Schlacht, aber nicht den Krieg verloren. Denn weiterhin nenne es ein weltumspannendes Kolonialreich sein Eigen, von dem aus man weiterkämpfen könne; ebenso könne es auf die militärische Hilfe Großbritanniens und der USA zählen. Alle Soldaten und wehrfähigen Männer sollten nach London kommen, sich ihm anschließen und den Krieg weiterführen. „Was auch immer geschieht, die Flamme des französischen Widerstands (résistance) darf nicht und wird nicht erlöschen.“
De Gaulle war damals ein nur in Militärkreisen bekannter General, der der letzten Regierung vor dem Abschluss des Waffenstillstands angehört hatte. Es war dem britischen Premierminister Winston Churchill zu verdanken, dass er aus Frankreich fliehen und seinen Appell zum Widerstand über das britische Radio senden konnte. Sein Aufruf hatte zunächst nur wenig Wirkung: Kaum jemand im französischen Mutterland hörte ihn, nur wenige Menschen leisteten ihm Folge und machten sich nach London auf. Zu ihnen gehörten fast alle männlichen Bewohner der kleinen Atlantikinsel Sein, die auf de Gaulles Aufruf hin ihre Fischerboote nahmen und nach England übersetzten.
Zunächst folgen wenige dem Aufruf zum Widerstand
Der großen Mehrheit der französischen Bevölkerung stand es indessen völlig fern, sich gegen die deutsche Besatzung und die Regierung Pétains zu erheben. Für sie hatte Pétain die richtige Entscheidung getroffen, indem er dem Waffenstillstand und der Zusammenarbeit mit den Besatzern zugestimmt hatte. Die Kommunikation unter den Bürgern wurde überdies dadurch erschwert, dass das Land nun in verschiedene Zonen aufgeteilt war, von denen nur eine, nämlich der Süden mit der Hauptstadt Vichy, von deutschen Truppen frei war.
In London gründete de Gaulle ein Exil-Frankreich – „France libre“ („Freies Frankreich“) – mit einer Regierung, dem Comité français de libération nationale, und einer winzigen Armee, die das Lothringerkreuz (ein Patriarchenkreuz mit zwei Balken) zu ihrem Symbol erkor. De Gaulles vorrangiges Ziel war es, das französische Kolonialreich für seine Sache zu gewinnen, um auf diese Weise eine Basis für die Fortführung des Kriegs an der Seite Großbritanniens zu bilden. Doch war diesem Unternehmen nur wenig Erfolg beschieden: Lediglich Äquatorialafrika mit der Hauptstadt Brazzaville unterstellte sich der Autorität des rebellierenden Generals.
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Des Weiteren betrieb sein Freies Frankreich den Aufbau eines Agentennetzes innerhalb Frankreichs. So gründete de Gaulle in Form des Bureau central de renseignements et d’action (BCRA) seinen eigenen Geheimdienst, der für verschiedene Untergrundoperationen zuständig war: Beschaffung von Informationen aus dem Inland, Fluchthilfe für Verfolgte, Sabotage, Spionage und Gegenspionage.
Flankierend dazu versuchte das France libre, die öffentliche Meinung im Mutterland zu beeinflussen, insbesondere durch allabendliche Radiosendungen in der BBC. Ihre Kernbotschaft war, dass de Gaulles Freies Frankreich und nicht die Kollaborationsregierung Pétains das wahre, legitime Frankreich verkörperten. Die Bürger sollten also ihre Loyalität von Vichy ab- und der Londoner Widerstandsbewegung zuwenden und ihren eigenen Beitrag zur Befreiung des Landes von den Besatzern leisten.
Bereits zur Jahreswende 1940/41 schienen zahlreiche Franzosen in de Gaulle immerhin ein Symbol der Hoffnung und des Muts erblickt zu haben. So zirkulierten etwa „Gebete“ wie dieses im Land: „Unser Vater de Gaulle, der Du in England bist: Verherrlicht sei Dein Name. Dein Sieg komme zu Lande, auf den Meeren und in der Luft …“
Seit Winter 1940/41 gründeten sich nun auch im Inland erste Widerstandsbewegungen, die zunächst in keinerlei Verbindung mit de Gaulles Exilorganisation standen. Charakteristisch für diese Bewegungen war, dass sie außerhalb der politischen Parteien Frankreichs entstanden, die sich in den Augen vieler Bürger diskreditiert hatten: durch ihre Uneinigkeit in den 1920er und 30er Jahren und durch ihre Unfähigkeit, die existentielle Krise des Sommers 1940 zu meistern.
Aufgrund der stärkeren Kontrolle der Bevölkerung war es im besetzten Landesteil schwieriger, eine Opposition gegen die Besatzung zu organisieren. Ein erstes Pariser Widerstandsnetz unter dem Decknamen „Musée de l’Homme“ wurde bereits im Januar 1941 enttarnt.
Die Gruppen im Untergrund agieren noch unabhängig voneinander
Im unbesetzten Frankreich bildeten sich drei große Bewegungen heraus: Combat, Libération und Franc-Tireur, die jeweils eine Untergrundzeitung gleichen Namens herausgaben. Ihre Strategie bestand darin, zunächst die Bevölkerung von ihrer abwartenden Haltung abzubringen und eine breite Ablehnung des Vichy-Regimes zu erwirken. In einem zweiten Schritt wollte man an der Befreiung des Mutterlands durch paramilitärische Aktionen mitwirken.
De Gaulle standen sie zunächst skeptisch gegenüber, da er eigenmächtig den Anspruch erhob, für ganz Frankreich zu sprechen, ohne jedoch seine politischen Zukunftsvorstellungen klarzumachen. Andererseits aber versprach eine Zusammenarbeit mit der Londoner Bewegung nicht nur finanzielle Unterstützung aus Mitteln, welche die Briten dem Freien Frankreich zur Verfügung stellten, sondern auch eine internationale Resonanz ihrer Bewegungen.
Für de Gaulle bedeuteten die Widerstandsgruppen des Innern einerseits eine mögliche Konkurrenz, andererseits aber bot ihm die Zusammenarbeit mit ihnen die Chance, eine breite innerfranzösische Unterstützung seiner Exilorganisation zu erwirken. Aus diesen Erwägungen heraus entsandte er den ehemaligen Präfekten Jean Moulin als seinen Vertreter in die unbesetzte Zone mit dem Auftrag, die Widerstandsgruppen zu einen, seiner Hoheit zu unterstellen und eine Untergrundarmee aufzubauen.
Im August 1941 war mit der Kommunistischen Partei Frankreichs ein neuer, wichtiger Akteur dem Widerstand beigetreten. Die streng moskautreue Partei hatte sich bis dahin an den Hitler-Stalin-Pakt gebunden gefühlt und sich insofern neutral gegenüber den Besatzern und dem Kollaborationsregime verhalten. Doch nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion trat sie der Résistance bei und machte umgehend mit gewalttätigen Aktionen auf sich aufmerksam.
Vergeltung nach der Tötung eines deutschen Soldaten
So wurde am 21. August 1941 zum ersten Mal in Paris ein deutscher Soldat von einem kommunistischen Partisanen rücklings erschossen. Damit war es mit dem bis dahin weitgehend friedlichen Zusammenleben zwischen Besatzern und Franzosen vorbei: Umgehend wurden alle verhafteten Oppositionellen und Juden zu „Geiseln“ erklärt, die als Vergeltungsmaßnahme erschossen werden konnten, wenn es erneut zu Tötungen von deutschen Soldaten käme.
Ein fataler Kreislauf setzte sich in Gange, da die kommunistischen Partisanen nicht davon abließen, weiterhin Soldaten zu erschießen, woraufhin die deutschen Besatzer immer wieder zahlreiche Geiseln hinrichten ließen – nach einem Schlüssel von 100 französischen Häftlingen für einen getöteten Deutschen. Die brutalen Vergeltungsmaßnahmen schockierten die französische Bevölkerung, brachten sie gegen die Besatzer auf und verminderten ihre Bereitschaft zur Kollaboration.
Das Jahr 1942 kann als Wendepunkt nicht nur in der Entwicklung der Résistance, sondern der gesamten französischen Kriegserfahrung gelten: Galt noch Anfang 1942 die Befreiung von der deutschen Besatzung als aussichtslos, rückte gegen Ende des Jahres eine Kriegswende in greifbare Nähe.
Das Vichy-Regime verlor mehr und mehr Rückhalt unter der Bevölkerung, wofür vorrangig die schlechte Versorgungslage verantwortlich war. Lebensmittel waren seit 1940 streng rationiert; Güter wie Kohle, Schuhe und Kleidung wurden immer rarer. Im April hatte Pétain mit Pierre Laval einen neuen Regierungschef ernannt, der für die vollständige Kollaboration mit den Nazis plädierte und so weit ging, öffentlich den deutschen Sieg im Krieg zu wünschen.
Auch für de Gaulles Exilarmee war 1942 ein entscheidendes Jahr, denn zum ersten Mal seit der Niederlage 1940 konnten französische Truppen wieder an einer Schlacht gegen die Deutschen teilnehmen. Die lang ersehnte Gelegenheit bot sich auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz, wo freifranzösische Truppen die Briten im Kampf gegen das „Afrikakorps“ von General Erwin Rommel unterstützten. Im Juni 1942 hielten sie für mehrere Tage das Wüstenfort Bir Hakeim und boten so den Briten die Gelegenheit, ihre Verteidigungslinien zu verstärken. Das Gefecht von Bir Hakeim wurde in der Radiopropaganda des Freien Frankreich zu einem „neuen Verdun“ hochstilisiert, das die Hoffnung auf die Befreiung aus eigener Kraft stärkte.
Im November 1942 kam es dann mit der englisch-amerikanischen Invasion im französischen Nordafrika zu einem Ereignis, in dessen Folge die Karten zwischen Besatzern, Kollaborateuren und Widerstandskämpfern neu gemischt wurden. Zunächst einmal führte die Operation „Torch“ dazu, dass deutsche Truppen in die unbesetzte Zone einfielen und somit das gesamte französische Territorium unter Besatzungsherrschaft stand. Die Armee Vichys wurde aufgelöst; Pétain und Laval standen somit völlig ohne Machtmittel da und wurden immer mehr zu Befehlsempfängern der Nazis. Der Widerstand hingegen erhielt Zulauf von Offizieren der aufgelösten Vichy-Armee.
Eine weitere Konsequenz der englisch-amerikanischen Invasion war, dass die nordafrikanischen Kolonien nun der Kontrolle des Vichy-Regimes entglitten. Anstatt aber diese wichtigen Territorien dem Freien Frankreich de Gaulles zu überlassen, installierten die Alliierten dort mit Henri Giraud einen anderen General als Hochkommissar. Churchill und Roosevelt hofften, dass Giraud weniger starrsinnig und eigenmächtig agieren würde als de Gaulle. Für Letzteren begann nun sein politischer Überlebenskampf, denn Churchill und Roosevelt verlangten von ihm, dass er sich seinem Rivalen Giraud unterordnete.
Jean Moulin zieht vor Ort die Fäden
Alles lag nun daran, ob de Gaulle die Unterstützung der Widerstandsbewegungen des Inlands gewinnen konnte. Denn wenn diese ihn als ihren Chef anerkannten, konnte er weder von Giraud noch von den Alliierten weiter ignoriert werden. Hier gewann nun die Arbeit Jean Moulins entscheidende Bedeutung: In zähen Verhandlungen konnte er die Führer der Widerstandsbewegungen Combat, Libération und Franc-Tireur davon überzeugen, sich zu vereinen und de Gaulle zu unterstellen.
Doch für Moulin reichte diese Vereinigung nicht aus, um dem Londoner Widerstandsführer den entscheidenden Rückhalt zu geben: Auch Frankreichs Gewerkschaften und Parteien einschließlich der Kommunisten mussten in die Einheitsorganisation des Widerstands eingebunden werden und sich zu de Gaulle bekennen, damit dieser von den Alliierten als der legitime Repräsentant des sich wehrenden Frankreich anerkannt wurde.
Über diese Frage entbrannte ein monatelanger Streit zwischen Moulin und den Résistance-Führern, die ohne die alten Parteien den Neuaufbau Frankreichs in Angriff nehmen wollten. Am 27. Mai 1943 hatte Moulin den Kampf gewonnen: Der Conseil national de la résistance trat als Zentralrat aller Gruppierungen des französischen Widerstands zusammen und wählte de Gaulle einstimmig zum Chef der Résistance.
De Gaulle wird zum alleinigen Führer des Widerstands
Damit war nun auch deutlich, dass Giraud mit de Gaulle kooperieren musste. Im Juni 1943 gründeten beide in Form des Comité français de la Libération nationale eine gemeinsame Exilregierung. Nach nur wenigen Wochen stieg Giraud gänzlich aus und überließ de Gaulle die alleinige Führung des Widerstands.
Jean Moulin bezahlte seinen entscheidenden Beitrag zur Vereinigung des französischen Widerstands mit seinem Leben: Im Juni 1943 wurde er zusammen mit anderen Führungsfiguren in Lyon von der Gestapo verhaftet, die durch Verrat auf ein geheimes Treffen aufmerksam gemacht worden war. Moulin wurde von dem gefürchteten Lyoner Gestapo-Chef Klaus Barbie verhört; doch selbst unter schlimmster Folter gelang es nicht, den Mann zum Reden zu bringen, der wie kein anderer die Résistance kannte. Beim Abtransport in ein KZ erlag Moulin den Verletzungen, die Barbie ihm zugefügt hatte.
Ungeachtet solcher Repression erhielt der Widerstand immer mehr Unterstützung, wofür ursächlich eine Zwangsmaßnahme verantwortlich war, die das Vichy-Regime auf deutschen Druck im Februar 1943 eingeführt hatte: Der Zwangsarbeitsdienst (Service de travail obligatoire, STO) in Deutschland für alle französischen Männer der Jahrgänge 1920 bis 1922.
Angesichts der Perspektive, in Deutschland Zwangsarbeit leisten zu müssen, entschlossen sich immer mehr junge Männer, in den Untergrund zu gehen. Sie traten den maquis bei, wie man Guerillatruppen der Résistance im ländlichen Frankreich, insbesondere in Gebirgsregionen bezeichnete. Erst durch den STO wurde der Widerstand zu einer Volksbewegung von bewaffneten, kampfbereiten Menschen.
Seit Herbst 1943 nahmen die paramilitärischen Aktionen der Résistance zu, die unterschiedliche Formen annehmen konnten: So kam es zu Erschießungen von Kollaborateuren und Angriffen auf deutsche Einheiten; die Infrastruktur des Landes, insbesondere die Eisenbahnlinien, wurde sabotiert und Züge zum Entgleisen gebracht, um die Bewegungen deutscher Truppen zu erschweren.
Für die Kommunikation zwischen den Widerstandsgruppen und London erwies sich die BBC als unverzichtbares Medium. Allabendlich wurden in der Sendung „Les Français parlent aux Français“ („Franzosen sprechen zu Franzosen“) codierte Sprüche wie „Die Karotten sind gekocht“ oder „Die Giraffe hat einen langen Hals“ übersandt, die nur für die Widerständler verständlich waren und sie auf kommende Aktionen vorbereiteten.
Über die bevorstehende Invasion in der Normandie und die in Angriff zu nehmenden Operationen erfuhren die résistants über den im Radio verlesenen ersten Vers des Gedichts „Chanson d’automne“ („Herbstlied“) von Paul Verlaine: „Les sanglots longs / Des violons / De l’automne / Blessent mon cœur / D’une langueur monotone“ („Mit deinen langen / Schluchzenden, bangen / Bogenstrichen entfärbst / Du grausam dies arme / Tränenwarme / Herz mir, geigender Herbst“).
An der Spitze der Befreier von Paris
Die militärische Befreiung Frankreichs infolge der alliierten Invasionen in der Normandie und der Provence wäre sicher auch ohne die Milizen des inneren Widerstands und die Exilarmee de Gaulles erfolgreich gewesen. Doch für das Selbstbewusstsein Frankreichs und seiner Führer war die Beteiligung eigener Soldaten und Widerstandskämpfer enorm wichtig: So legte de Gaulle großen Wert darauf, dass es französische Truppen waren, die als erste nach Paris eindrangen und gemeinsam mit den Aufständischen der Résistance die deutsche Besatzung absetzten.
Nun konnte man gegenüber der eigenen Bevölkerung, aber auch den Alliierten behaupten, dass Frankreich seine Hauptstadt selbst befreit habe. Auch konnte de Gaulle so verhindern, dass in Frankreich eine alliierte Besatzungsregierung installiert wurde. Er setzte durch, dass er selbst die provisorische Regierung übernahm.
Bereits innerhalb der Résistance hatte ein Machtkampf um die Gestaltung der künftigen politischen Ordnung begonnen. Im Widerstand des Innern hatten die Kommunisten eine immer wichtigere Rolle erringen können und strebten danach, diese auch in der Nachkriegszeit auszuüben. De Gaulle hingegen wollte als alleiniger legitimer Repräsentant des resistierenden Frankreich die Neuordnung in Angriff nehmen und duldete dabei keine gleichberechtigte Mitsprache.
Der Konflikt setzte sich in der Nachkriegszeit fort, als es um die Deutungshoheit über die Widerstandszeit ging. Die Kommunisten inszenierten sich zur Partei der „75 000 Erschossenen“, die den höchsten Blutzoll zur Verteidigung des Vaterlands geleistet habe. De Gaulle hingegen bestand auf seiner Rolle als Begründer der Résistance durch seinen Appell vom 18. Juni 1940.
Unter diesen Vorzeichen ließ er 1964 die sterblichen Überreste seines einstigen Vertreters Jean Moulin ins Panthéon überführen – die Pariser Ruhmeshalle, in der Frankreich seinen unsterblichen Helden gedenkt.
In den letzten Jahren wurden weitere verstorbene Widerständler ins Panthéon überführt, die ein anderes Gesicht des Widerstands repräsentieren. Darunter befinden sich Frauen (wie Germaine Tillion und Geneviève de Gaulle-Anthonioz), aber auch Menschen ausländischer Herkunft, wie die aus den USA stammende Tänzerin Josephine Baker sowie das armenische Ehepaar Missak und Mélinée Manouchian. Mit ihrer Ehrung soll gezeigt werden, dass der antifaschistische Widerstand in Frankreich nicht nur ein nationales, sondern ein universelles Anliegen war.
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