Beeindruckend ist die Fülle von Objekten und Bezügen, die ausgebreitet wird. Am Beginn von Ausstellung und Aufsatzband steht der Staufer-Mythos, noch ehe man sich dem Aufstieg der Staufer widmet. Unter dem Stichwort „Beschleunigung“ wird sodann der Blick auf Kastelle und Dome, Städtebau und Verwaltung, Wissensaustausch und politische Akteure gerichtet. Im nächsten Schritt kommt die kulturelle Vielfalt zwischen Hofkultur, Klosterwirtschaft und städtischem Wohnen in den Blick, dazu Reisewege und die Vielsprachigkeit im Reich. Am Schluss steht ein verwandeltes Stauferreich, gekennzeichnet durch neue Herrschaft, neue Ordnung, neues Wissen und neuen Glanz und Reichtum.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





