Ein Leipziger schildert die Eindrücke, die er unmittelbar nach dem Ende der Schlacht beim Gang durch die Stadt und ihr Umfeld gewinnt: „… ein Schlachtfeld ist gewiß das Grässlichste, was je ein Auge sehen kann … Die Reste von Feuerbränden … weggeworfene Kleidungsstücke, alle Arten von Pferdegeschirren, zerschlagene Gewehre, aufgebrochene Wagen und Karren, Waffen aller Art, und tausende sterbende und todte scheußlich zerstümmelte Körper von Menschen und Pferden …“
Wer Ende Oktober 1813 die alte Handelsstadt Leipzig besuchte, musste sich auf unangenehme Überraschungen gefasst machen. Die rund 30 000 Einwohner zählende Stadt war ihrer vielfältigen Annehmlichkeiten wegen seit jeher ein beliebtes Reiseziel gewesen. Neben der Möglichkeit, sich in den Gewölben der Kaufleute mit Waren aus aller Welt einzudecken, luden zahlreiche Gastwirtschaften und Kaffeehäuser zum Besuch. Baumumstandene Promenaden und die ausgedehnten Parkanlagen der wohlhabenden Kaufleute mit einer Fülle von Pavillons, Wasserspielen, Orangerien und geschmackvoll mit Skulpturen gestalteten Wegen waren bis dato immer eine Reise ins Paris des kleinen Mannes wert gewesen. …
Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 06/2013.
Steffen Poser





