Hier spürt der Besucher das Kratzen der rohen Baumwolle, hört das Rattern der Webstühle und kann Entwurfszeichnungen zur fertigen Kleidung bewundern. Darüber hinaus wird die besondere Identifikation der Arbeiter mit „ihrer“ ERBA beleuchtet. Das Unternehmen verstand es, seine Mitarbeiter durch Sozialleistungen, etwa im Wohnungsbau, an sich zu binden. Nicht selten wurde der Beruf über mehrere Generationen weitervererbt, und es entstanden wahre ERBA-Familien.
Doch auch die harten Arbeitsbedingungen in einer Spinnerei des 19. Jahrhunderts und die Lebensverhältnisse der ersten Gastarbeiter in den 1970er Jahren werden nicht ausgespart. Am Beispiel des fränkischen Unternehmens verdichten sich so Errungenschaften und Schattenseiten der Industrialisierung.





