Der Zug Alexanders des Großen ins Morgenland bis (fast) an den Rand der bekannten Welt hatte in Griechenland die bis dahin überwiegend fabulösen Kenntnisse über den Osten und Indien maßgeblich erweitert. Im Tross seines Heeres zogen nämlich auch Geschichtsschreiber und Wissenschaftler mit, die sich mit der Fauna und Flora sowie den fremden Sitten und Gebräuchen der indigenen Völker beschäftigten. Doch diese Quellen aus erster Hand sind fast alle verloren – wir besitzen nur noch die aus ihnen schöpfenden Sekundärquellen etwa von Arrian, Plutarch, Curtius Rufus und Justin. …
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Dr. Marc Steinmann





