Unweit des prominenten Viertels Eixample mit seinen charakteristischen achteckigen Wohnblocks liegt an der direkt zum Hafen führenden Av. de les Drassanes im Schatten der großen Kolumbus-Säule das Museu Marítim de Barcelona. Es hat seine Geschichte, dass sich das weitläufige Gebäude in direkter Nähe zum Hafen befindet. Sie reicht zurück bis in das Jahr 1280, als Peter III. von Aragón am Rand der Stadtmauer von Barcelona eine Werft errichten ließ. In der anfangs aus zehn Docks bestehenden Anlage wurden jene Galeeren auf Kiel gelegt, mit denen die maritimen Ansprüche des aufstrebenden iberischen Königreiches in die Tat umgesetzt werden sollten.
Nur zwei Jahre später gelang es Peters Flotte dann auch, die Franzosen aus Sizilien zu vertreiben, nachdem schon seine Vorgänger im Jahr 1229 die Balearen hatten besetzen können. Mit dem Erwerb von Sardinien und Teilen von Griechenland sollte Aragóns maritime Expansion zu Beginn des 14. Jahrhunderts ihren Höhepunkt erreichen.





