Alleine 200 000 Menschen begeben sich jährlich auf den berühmten Jakobsweg. Santiago de Compostela heißt zwar der angepeilte Endpunkt der Reise, aber einem alten Sprichwort zufolge ist ja bekanntlich gerade der Weg das Ziel. Das verhält sich beim Pilgern nicht anders, im Gegenteil: Das bewusste Erleben der Strecke ist wichtiger Bestandteil der Pilgerreise.
Die Ausstellung begibt sich auf die Suche nach den Gründen, warum Menschen – damals wie heute – ganz bewusst diese strapaziöse Form des Reisens auf sich nehmen. Exponate zwischen Kunst und Kitsch machen deutlich, dass sich bei der derzeitig erlebten „Renaissance“ des Pilgerns Frömmigkeit und Spiritualität mit Tourismus und Kommerz verbinden.





