Die Exponate der Wittelsbacher-Ausstellung stammen aus den wichtigsten Museen und Sammlungen in Europa. Die Ausstellung ist auf zwei Orte aufgeteilt, die unter den Wittelsbacher Kurfürsten in Mannheim errichtet wurden. Im Museum Zeughaus der Reiss-Engelhorn-Museen ist der mittelalterliche Abschnitt der Dynastiegeschichte von 1214 bis 1504 zu sehen. Im Barockschloss befindet sich der Ausstellungsteil zur Neuzeit bis 1803. Das Jubiläum der Wittelsbacher wird darüber hinaus an über 40 weiteren Orten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen gefeiert. Sonderausstellungen, Mittelalterfeste oder Konzerte werden beispielsweise in den Städten Alzey und Heidelberg, im Schloss Erbach in Hessen oder im Kloster Lorsch veranstaltet.
Für die große Wittelsbacher-Ausstellung haben die Ausstellungsmacher rund 600 Objekte aus zahlreichen europäischen Museen und Archiven zusammengetragen. Darunter befinden sich Exponate aus dem Kunsthistorischen Museum Wien, der British Library, dem Louvre sowie dem Bayerischen Nationalmuseum. Glanzstücke sind unter anderem die zehn kostbaren Bildhandschriften aus der vatikanischen Sammlung, die im Zuge des Dreißigjährigen Krieges aus der Bibliotheca Palatina in Heidelberg nach Rom überführt worden waren.
Zur Ausstellung erscheint ein zweibändiger Ausstellungskatalog im Verlag Schnell & Steiner. Zusätzlich gibt der Verlag zwei Tagungsbände heraus: Der erste Teil behandelt die Wittelsbacher und die Kurpfalz im Mittelalter, der zweite beschäftigt sich mit ihrer Rolle in der Neuzeit.
www.wittelsbacher2013.de
Bild auf der Startseite: Kurfürst Ruprecht III. (ganz links) wurde im Jahr 1400 zum römisch-deutschen König gekrönt. Neben ihm seine Frau Elisabeth von Hohenzollern. Auf der rechten Seite der Miniatur: Kurfürst Ludwig III. (1410-1436) mit seinen Ehefrauen Blanca von England und Mechthild von Savoyen (ganz rechts).(Bayerisches Nationalmuseum, München)
Redaktion DAMALS





