Der Blick richtet sich auf die Stadt Wels in Oberösterreich, die für ihre weit zurückreichende Geschichte bekannt ist: Sie ist aus der Römerstadt Ovilava hervorgegangen und besaß auch im Mittelalter eine regionale Bedeutung. Das Grab, das nun erneut in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt ist, wurde bereits im Jahr 2004 bei Bauarbeiten in Wels entdeck. Die herbeigerufenen Archäologen fanden darin die Überreste von zwei in Umarmung positionierten Personen sowie das Skelett eines Pferdes. Aufgrund dieser Merkmale, vermuteten sie, dass es sich um die Doppelbestattung eines Ehepaares samt Reittier gehandelt hat. Zeitlich ordneten sie das Grab anhand bestimmter Merkmale der frühmittelalterlichen Siedlungsentwicklung zu.





