Die rund sieben Meter lange Scanstraße ermöglicht Museen damit – neben einer angeblich hohen Kosteneffizienz – einige Vorteile: „Wissenschaftliche Projekte und Restaurierungen können besser vorbereitet werden, wir können mehr erfahren über die ursprüngliche Form von oft nur bruchstückhaft erhaltenen Objekten und ihre Materialität kann klarer bestimmt werden“, sagt Günther Schauerte, Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
„CultLab3D“ hat in den vergangenen beiden Tagen den letzten Testlauf im Berliner Kunstforum erlebt, um die Scanstraße an die Gegebenheiten und Bedürfnisse des Museumalltags anzupassen. An der Entwicklung waren neben dem Fraunhofer IGD auch die Staatlichen Museen zu Berlin und das Liebieghaus in Frankfurt in einem vom Bundesministerium für Wirtschaft geförderten Projekt beteiligt.
Die digitale Reproduktion von Objekten hilft der Wissenschaft, komplexe Sachverhalte zu veranschaulichen oder den analysierenden Vergleich hypothetischer Varianten vorzunehmen. Darüber hinaus lassen sich mittels dreidimensionaler Modelle attraktive Vermittlungsangebote entwickeln – von der virtuellen Rekonstruktion fragmentierter historischer Bauten und Objekte bis zur Nutzung im Bereich der Augmented Reality. Auch die Anfertigung von Repliken im Maßstab 1:1 ist möglich.





