Die letzte Überarbeitung des “alten” Droste-Portals ging auf das Jahr 2006 zurück. In den vergangenen Monaten hat die LWL-Literaturkommission die Website umfassend aktualisiert. “Eine Anpassung war überfällig”, sagt Stephanie Bretz, Online-Redakteurin der Droste-Forschung der LWL-Literaturkommission für Westfalen. “Nutzer können sich nun viel leichter auf der Seite zurechtfinden, Inhalte sind besser zu erschließen, und das Ganze macht mit dem multimedialen Angebot einfach viel mehr Spaß.”
Das neue Droste-Portal macht die ausführlichen Informationen über die Autorin, die 1797 in Münster geboren wurde und 1848 am Bodensee starb, übersichtlich zugänglich. “Die klare Strukturierung der Seite lädt ein, zwischen den verschiedenen Kapiteln im Leben der Droste, der umfangreichen Online-Edition des Werkes und der Vorstellung der verschiedenen Droste-Museen hin- und herzuspringen”, so Bretz. Von der “Jugendkatastrophe” über den “Knaben im Moor” bis zu den aktuellen Öffnungszeiten von Burg Hülshoff – Interessierte können die vielen Facetten der Autorin entdecken, ohne sich in den Wirren des Droste-Universums zu verlieren. Die Einbindung von multimedialen Angeboten sowie die veränderten Darstellungsmöglichkeiten für bewährte Inhalte – zum Beispiel in der neugestalteten Bildergalerie – machen es möglich, Leben, Werk und Wirkung der Droste noch einmal anders zu entdecken.
Das LWL-Droste-Portal sieht sich als Anlaufstelle und Knotenpunkt für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Autorin: Im “Forum Droste-Forschung” bietet sich die Möglichkeit, eigene Forschungsprojekte wie Dissertationen, Publikationen oder Tagungen bekannt zu geben. “Das neue Droste-Portal soll noch stärker als zuvor vom Input seiner Nutzer leben und profitieren. Dazu werden weitere Bausteine folgen”, erklärt Initiator Dr. Jochen Grywatsch, Leiter der Droste-Forschungsstelle der LWL-Literaturkommission für Westfalen. “Die Umstellung des Droste-Portals war zwar mit einem hohen Aufwand, aber zugleich auch mit einer großen Chance verbunden, die Droste für das Internet von heute zugänglich zu machen. Ich bin überzeugt, dass uns dies richtig gut gelungen ist”, resümiert Grywatsch. Zahlreiche Aktionen, bei denen sich die Besucher aktiv in die Gestaltung der Seite mit einbringen können, sind für die nächste Zeit geplant.





