Luther distanzierte sich zwar von den Aufständischen, wurde aber schnell von den katholischen Fürsten verantwortlich gemacht. Am 19. Juli 1525 schlossen sich einige von ihnen – Albrecht von Mainz, Erich von Braunschweig-Kalenberg, Heinrich von Braunschweig-Wolfenbüttel, Joachim von Brandenburg und Georg „der Bärtige“ von Sachsen – zum „Dessauer Bündnis altgläubiger Fürsten“ zusammen. Ihr Ziel war es, die Bauernaufstände gemeinsam abzuwehren und die „lutherische Sekte“ als Wurzel allen Übels auszurotten. Darin folgte ihnen später der altgläubige „Torgauer Bund“ von 1526.





