Der gut lesbare Band plaudert nicht aus dem Nähkästchen, sondern präsentiert Hardtwig als Forscher, Hochschulpolitiker und klugen Beobachter der Zeitläufte. Im Fokus stehen dabei die Hochschulbildung sowie der Wandel der Universitäten. Wer sich für die Veränderungen in Forschung und Lehre sowie die Zustände an deutschen Hochschulen, insbesondere die Unterschiede zwischen Ost und West in den 1990er Jahren, interessiert, findet aufschlussreiche Einblicke, etwa in die schwierige Abwicklung der ostdeutschen Geschichtswissenschaft.
Rezension: Dr. Sebastian Rojek
Wolfgang Hardtwig
In der Geschichte
Historiker in West und Ost 1964 –2024
Vergangenheitsverlag, Berlin 2024, 412 Seiten, € 28,–





