Schapur ließ seinen Coup in gewaltigen Felsreliefs feiern. Nahe Persepolis im heutigen Iran kündet ein Bericht in drei Sprachen von den Siegen des Königs, und Bilder veranschaulichen die Niederlage der Römer. Die christliche Literatur stimmte in die persische Siegespropaganda ein. In seiner kurzen Herrschaft hatte Valerian eine gnadenlose Verfolgung der Christen angeordnet.
Schadenfroh stellte sich der christliche Autor Laktanz vor, wie Schapur Valerian demütigte, folterte und seine leiblichen Überreste in einem heidnischen Tempel ausstellen ließ – wie es einem Feind Gottes zukam. Tatsächlich ist jedoch nichts über das wirkliche Ende des Kaisers bekannt. Er starb wohl bald in Gefangenschaft.





