Anhand von Objekten, Dokumenten, Fotografien sowie Film- und Hörbeispielen erzählt die Ausstellung von eisenbahnbegeisterten Rabbinern, die zu den ersten Aktienkäufern der Ludwigsbahn gehörten, von Mäzenen, die mit öffentlichen Kunstwerken die neue Technik feierten, durch finanzielle Unterstützung für die Anbindung ihrer Heimatorte an das Eisenbahnnetz Sorge trugen oder als Bankiers die Finanzierung der umstrittenen neuen Technik übernahmen.
Die Ausstellung berichtet aber auch von der Rettung jüdischer Kinder durch sog. Kindertransporte nach England und Palästina in den 1930er Jahren, den Deportationen der europäischen Juden in die nationalsozialistischen Vernichtungslager, den Auswandererzügen der Überlebenden der Schoa und dem Umgang der Deutschen Bahn mit ihrer Vergangenheit.
Ein umfangreiches Begleitprogramm aus Vorträgen, Lesungen und einem museumspädagogischen Schulprogramm ergänzt und vertieft die Ausstellung in vielfältiger Weise.





