Die Fotos zeigen Motive aus Deutschland, England und Polen. Für Deutschland sind vorindustrielle Montanlandschaften wie das Sauerland und der Westerwald vertreten, aber auch Brandenburg und Bayern, der Thüringer Wald und das Erzgebirge. Gezeigt werden u.a. die Wendener Hütte bei Olpe, die Sayner Hütte bei Koblenz, die Königshütte in Bad Lauterberg, die Neue Hütte in Schmalkalden und die Hammerhütte Brausental im Erzgebirge. Manches Bauwerk präsentiert sich als Industrieruine, die Knüppelhalle des Hüttenwerks in Eberswalde mit zerbrochenen Fenstern. Andere Anlagen wurden als Baudenkmale sorgfältig restauriert. Die Maximilianshütte im Chiemgau erstrahlt im neuen Glanz, in ihren Hallen befindet sich seit 2002 ein Museum.
Aus Oberschlesien sind die Donnersmarckhütte in Zabrze (Hindenburg) und die ehemalige königlich-preußische Eisengießerei in Gleiwitz vertreten. Im östlich anschließenden “Kongresspolen” wurde u.a. das Hüttenwerk Jósefów bei Kielce fotografiert, das an die Ruinen einer mittelalterlichen Burg erinnert. Mit der Berücksichtigung solcher Motive knüpft “Eisenwelten” an die Tradition der GalerieIndustrieArbeit an, Ausstellungen zur polnischen Industriegeschichte und Industriekultur zu zeigen. Somit leistet das LWL-Industriemuseum mit “Eisenwelten” einen kulturellen Beitrag zum aktuellen Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr 2011/12.





