Nach Einschätzung der Wissenschaftler stellt die Figur einen Löwen dar. Die wissenschaftliche Bedeutung des eiszeitlichen Fundes erläutern Professor Nicholas Conrad und Mohsen Zeidi vom Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters & Tübingen Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoenvironment in der aktuellen Ausgabe der Reihe „Archäologische Ausgrabungen Baden-Württemberg“.
Die Vogelherd-Höhle im Lonetal ist eine von vier Höhlen, in denen Archäologen Funde ausgraben konnten, die Hinweise auf die früheste figürliche Kunst geben, wobei sie diejenige Höhle ist, aus der die meisten Funde stammen. Mehr als zwei Dutzend Figurinen und Fragmente haben Forscher dort bereits entdeckt. Derzeit werden viele tausend neuentdeckte Elfenbein-Fragmente wieder zusammengefügt.
Das neu zusammengefügte Tier ist ab sofort auf Schloss Hohentübingen in den Ausstellungsräumen des Museums der Universität Tübingen zu besichtigen. Das Museum ist Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr und Donnerstag von 10 bis 19 Uhr geöffnet.





