Ausführlich diskutiert die Autorin die möglichen Motivationen für Elisabeths ungewöhnliches Handeln – etwa ihren Gehorsam gegenüber ihrem Beichtvater, ihre Absage an ein weltlich orientiertes Leben, ihre Selbstgeißelungen oder die Trennung von ihren drei Kindern – und zeigt die Zeitgebundenheit. Es entsteht ein widersprüchliches Bild Elisabeths, die ebenso von dem Wunsch nach stärkerer weiblicher Selbstbestimmung wie von einem kompromisslosen Gehorsams- und Armutsideal geleitet erscheint.
Rezension: Talkenberger, Heike





