In Sachsenhausen starben Zehntausende Menschen, darunter Juden, Kriegsgefangene und politische Gefangene. Die dort begangenen Gräueltaten sind gut dokumentiert. Weniger bekannt ist, dass es „Elitehäftlinge“ gab, die unter besonderen Bedingungen im Lager lebten. Die Nationalsozialisten sonderten Gefangene mit prominenten Verbindungen zur Außenwelt ab – Personen, deren Tod oder Verschwinden für das Regime politisch heikel gewesen wäre. Auch Schuschnigg gehörte zu dieser Gruppe.





